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Rotschmied

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. November 2023 um 12:46 Uhr durch imported>Infanteriesoldat (Zunft der Rotschmiede in Nürnberg: Tempus).
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Datei:Rotschmidt-1568.png
Rotschmied, Ständebuch 1568
Datei:BLW Hand beaten brass bowl.jpg
Bronzeschale, ca. 1500–1550, wahrscheinlich aus Nürnberg

Rotschmiede gossen und schmiedeten oder trieben Messing. Die Messinggießer stellten vorwiegend Haushaltsgegenstände her, aber auch Glocken und Kanonenrohre.

Zunft der Rotschmiede in Nürnberg

Nur in Nürnberg gab es eine Zunft der Rotschmiede mit einer strengen Zunftordnung, die unter anderem ein Wanderverbot enthielt. Sie durften ihr Handwerk nur mit Genehmigung des Rates außerhalb Nürnbergs ausüben, um so die hervorragende Stellung Nürnbergs bei der Messingproduktion und dessen Verarbeitung zu sichern. Weiter regelte die Zunftordnung auch die Ausbildung mit 4 Lehr- und 6 Gesellenjahren. Für die Meisterprüfung mussten ein durchbrochener Schlüsselring, ein Tischleuchter und ein Meisterstück freier Wahl angefertigt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zunftordnung der Rotschmiede in Nürnberg (Memento vom 10. Juli 2010 im Internet Archive) auf www.kubiss.de</ref> Die Nürnberger Rotschmiede führten Merkzeichen wie die Gold- und Silberschmiede.<ref>Hermann Peter Lockner: Die Merkzeichen der Nürnberger Rotschmiede. Deutscher Kunstverlag, München 1981, ISBN 3-422-00703-2 (lockner.de).</ref>

Literatur

  • Anna-Elisabeth Theuerkauff-Liederwald: Mittelalterliche Bronze- und Messinggefässe. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaften, Berlin 1988, ISBN 3-87157-099-0.

Einzelnachweise

<references />

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