Kasanlak
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|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien | |||||
| Oblast: | Stara Sagora | |||||
| Einwohner: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ () | |||||
| Koordinaten: | 42° 37′ N, 25° 24′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl BG
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|
dim=10000 | globe= | name= | region=BG-24 | type=city
}} |
| Höhe: | 370 m | |||||
| Postleitzahl: | 6100 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+359) 0431 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | CT | |||||
| Verwaltung | ||||||
| Bürgermeister: | Galina Stojanova | |||||
| Regierende Partei: | GERB | |||||
| Website: | www.kazanlak.bg | |||||
Kasanlak ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in Bulgarien. Sie ist Zentrum der gleichnamigen Gemeinde und liegt im Rosental nördlich von Stara Sagora zwischen Balkangebirge und dem Höhenzug Sredna Gora. Die Stadt hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl BG Einwohner und ist Industriezentrum der Werkzeugmaschinen- und Textilindustrie, der Musikinstrumentenproduktion, sowie die Stadt der Rosen und Rosenölprodukte.
Lage
Die Stadt befindet sich im sogenannten Kasanlaker Talkessel im Rosental. Nur 20 km entfernt, befindet sich bei Usana der geografische Mittelpunkt des Landes.
Kasanlak liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 370 m.<ref name=":0">За общината Профил Местоположение и селищна характеристика. Offizielle Webseite der Gemeinde Kasanlak, abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gemeindegliederung
Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 634,4 km².<ref name=":0" />
Zur Gemeinde Kasanlak (bulg. Община Казанлък/Obschtina Kasanlak) gehören außer Kasanlak und den Städten Schipka und Kran noch folgende Dörfer:
Geschichte und Bedeutung
Kasanlak wurde um 1300 n. Chr. gegründet, um den nahgelegenen Schipkapass militärstrategisch abzusichern, und ist heute die größte Stadt im Rosental. Im Russisch-Türkischen Krieg (1877–1878) war es ein wichtiger Kriegsschauplatz. Kasanlak war schon früher wegen seiner Rosenölerzeugung bekannt. In Kasanlak befindet sich das einzige Institut der Balkanhalbinsel für den Anbau von Pflanzen zur Gewinnung ätherischer Öle.
Die Stadt ist Namensgeber für den Kazanlak Peak, einen Berg auf der Livingston-Insel in der Antarktis.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der kulturelle Mittelpunkt von Kasanlak ist das 1873 gegründete Tschitalischte „Iskra“ mit Bibliothek, Theater- und Kinosaal und einem Museum, welches mehr als 40.000 Exponate besitzt.
Unweit der Stadt befindet sich das thrakische Grabmal von Kasanlak. Dort wurde vermutlich im 4. Jahrhundert v. Chr. ein angesehener, namentlich unbekannter thrakischer Fürst bestattet. Das Grabmal besteht aus einem Vorraum, einem Gang und der von der Kuppel überdachten Grabkammer. Die Malereien an den Wänden sind, trotz ihres Alters, noch gut erhalten. Das Denkmal steht unter dem Schutz der UNESCO und gehört zum Weltkulturerbe.
Im Norden der Stadt zweigt eine Straße nach Schipka ab. Dort befindet sich eine große Gedächtniskirche zu Ehren der im Russisch-Türkischen Krieg (1877–1878) für Bulgariens Befreiung gefallenen russischen Soldaten und bulgarischen Landwehrmänner.
Rund 5 km westlich der Stadt befindet sich die antike Stadt Seuthopolis, weshalb das gesamte Tal auch als „Tal der thrakischen Könige“ bezeichnet wird. Es befinden sich ebenfalls viele Grabhügel in den umliegenden Gebieten aus der thrakischen Zeit.<ref>Explore the Valley of Thracian Kings - Bulgaria's Thracian Heritage. In: Rose Festival Kazanlak. 15. Februar 2019, abgerufen am 22. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2016 hat die Stadt ein neues „Museum der Rose“. Es befasst sich mit der Geschichte der Rosenölproduktion in Kasanlak und zeigt deren Herstellung. Zuvor gab es seit 1967 ein Museum, welches mit einer Ausstellung zur Rosenernte eröffnet wurde. Das heutige Museum beinhaltet 15.000 Exponate.<ref>Museum der Rose, Kazanlak – Touristenportal von Bulgarien. Abgerufen am 22. April 2021.</ref> Es befindet sich im neugestalteten Park Rosarium, in der Mitte der Stadt.
Jedes Jahr wird im Mai oder Juni das Rosenfest in der Stadt gefeiert<ref>Let Us Guide You to the Rose Festival in Kazanlak, Bulgaria. In: Rose Festival Kazanlak. 16. Februar 2018, abgerufen am 22. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, welches auch Touristen außerhalb Bulgariens anzieht.
13 km Luftlinie von Kasanlak entfernt, liegt auf dem Chadschi Dimitar das Busludscha-Denkmal, was das größte Bauwerk seiner Art in Bulgarien darstellt. Es kann von der Stadt gesehen werden und ist von einer Straße, welche zwischen Kran und Schipka von der Nationalstraße 5 abzweigt, erreicht werden.<ref>Visit. In: Buzludzha Monument. Abgerufen am 3. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wirtschaft
Kasanlak ist ein größerer Industriestandort. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Rosenölprodukte. Eher unbekannt sind dagegen die im Süden der Stadt liegenden Werke von Arsenal.<ref>Contacts - Arsenal JSCo. - Bulgarian manufacturer of weapons and ammunition since 1878. Abgerufen am 22. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Waffenhersteller stellt verschiedene Waffensysteme und Pyrotechnik her, darunter auch die bulgarische Version des AK, die AR.<ref>Assault Rifles - Arsenal JSCo. - Bulgarian manufacturer of weapons and ammunition since 1878. Abgerufen am 22. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Westen der Stadt befindet sich mit der Firma Kremona ein bekannter Musikinstrumentenhersteller.<ref>L'histoire de Kremona. Abgerufen am 22. April 2021.</ref>
Außerdem sind mit ein paar Hydraulikunternehmen weitere Industriebranchen vertreten.
Verkehr
Durch die Stadt verläuft die Republikstraße 5, welche von Griechenland über den Schipkapass nach Rumänien führt. Um die Stadt herum verläuft die Republikstraße 6. Sie ist als Umgehungsstraße 4-spurig ausgebaut und verbindet Sofia mit Burgas.
Kasanlak hat einen eigenen Bahnhof und liegt auf der Eisenbahnstrecke Sofia–Burgas.<ref>BDZ Passenger Services Ltd: Train locations. Abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Beim Dorf Owoschtnik befindet sich der Flugplatz der Stadt, welcher eine Start- und Landebahn aus Gras besitzt. Der Flugplatz kann von Leicht– und Ultraleichtflugzeugen angeflogen werden.<ref>Allgemeine Information. In: Offizielle Webseite des Flugplatzes Kasanlak. Abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit der Stadt verbundene Personen
- Christo Stambolski (1843–1932), Arzt, Freiheitskämpfer und Politiker und einer der Aktivisten der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt
- Dimitar Tschorbadschiski (Tschudomir) (1890–1967), Schriftsteller
- Wassil Bojdew (1893–1983), Offizier im Königreich Bulgarien
- Petko Stajnow (1896–1977), Komponist
- Detschko Usunow (1899–1986), Maler
- Nikolaj Tschalamoff (1937–2008), deutsch-bulgarischer Ingenieur und Politiker
- Ljutwijan Mollowa (1947–2020), Speerwerferin
- Teodossij Teodossiew (* 1947), Physiklehrer und Ehrenbürger
- Zwetanka Christowa (1962–2008), Diskuswerferin
- Petja Pendarewa (1971–2025), Sprinterin
- Swetla Iwanowa (* 1977), Popsängerin
- Rumjana Karapetrowa (* 1982), Speerwerferin
Städtepartnerschaften
Kasanlak unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Februar 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>:
Bevölkerungsentwicklung
Auch in Kasanlak nahm die Bevölkerung, wie in den meisten Städten Bulgariens, stark zu. Seit 1985, als ein Maximalwert erreicht wurde, fällt die Zahl besonders schnell. Die Mittelstadt hat in 30 Jahren 15.000 Einwohner verloren.<ref>NSI• Nationaler Register der Bevölkerung. Nationales Statistisches Institut, abgerufen am 21. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Datum | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 31.12.1934 | 14.843 |
| 31.12.1946 | 20.096 |
| 01.12.1956 | 30.934 |
| 01.12.1965 | 44.384 |
| 02.12.1975 | 53.593 |
| 04.12.1985 | 61.303 |
Weblinks
Einzelnachweise
<references />