Valeurmalerei
Die Valeurmalerei (französisch valeur = (Ton-)Wert) (auch Ton-in-Ton-Malerei, tonige Malerei, Tonmalerei, Valeurismus, valeuristisches Farbkonzept, valeuristische Farbkonzeption) ist ein Farbkonzept in der Malerei. Es herrscht ein einheitlicher Grundton vor, feine Abstufungen (Tonwerte, Valeurs)<ref name="Hartmann">Valeurs. In: Peter Wulf Hartmann: Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann. Abgerufen am 22. Mai 2017.</ref> einer oder mehrerer verwandter Farben überwiegen.<ref>Kunstchronik, Nürnberg, Band 27, 1974, ISSN 0023-5474, S. 198 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Lorenz Dittmann: Farbgestaltung und Farbtheorie in der abendländischen Malerei. Eine Einführung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-02383-8, S. 298 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Es können starke Hell-Dunkel-Kontraste auftreten, aber keine starken Farbkontraste.
Die Valeurmalerei zeigt sich bei Rembrandt van Rijn, wie auch in der Malerei des 19. Jahrhunderts und bei impressionistischen Gemälden.<ref name="Hartmann" /> Besonders typisch für die Anwendung der Valeurmalerei ist die Malerei von Camille Corot.<ref>Lorenz Dittmann: Farbgestaltung in der europäischen Malerei. Ein Handbuch. Böhlau Verlag, Köln u. a. 2010, ISBN 978-3-412-20414-3, S. 62 und 328.</ref>
Beispiele
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Jan van Goyen: Strandbild (Strandgezicht met paard en wagen, op het duin praat een vrouw met twee rustende reizigers), 1638
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Claude Monet: Impression, 1872
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Peder Severin Krøyer: Sommerabend am Strand von Skagen, 1899
Einzelnachweise
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