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Karl Friedrich Melbeck

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Karl Friedrich Melbeck (* 18. März 1816 in Elberfeld (heute Stadtteil von Wuppertal); † 25. März 1891 in Düsseldorf) war Jurist, Landrat und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Melbeck war von 1851 bis 1886 Landrat des Kreises Solingen. Für seine langjährigen Verdienste verliehen ihm die Städte Dorp und Solingen im Jahr seines Eintritts in den Ruhestand 1886 die Ehrenbürgerwürde, außerdem wurde er Ehrenpresbyter der Solinger evangelischen Gemeinde.<ref name="hros" details="S. 15">Heinz Rosenthal: Solingen – Geschichte einer Stadt. Hrsg.: Rüdiger Schneider-Berrenberg. Band 3. Walter Braun Verlag, Duisburg 1975, ISBN 3-87096-126-0</ref> Zwischen 1855 und 1858 und von 1889 bis 1891 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses<ref>Mann, Bernhard (Bearb.): Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 266 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 718–725.</ref> und 1889 auch des Rheinischen Provinziallandtages. Er war verheiratet mit Berthe, geborene Ibach, und hatte zwei Töchter. 1857 erhielt er den Roten-Adler-Orden IV. Klasse.

Von 1878 bis 1881 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Düsseldorf 3 und die Deutsche Reichspartei.

Im Jahre 1935 wurde in Solingen die Melbeckstraße nach dem ehemaligen Landrat und Ehrenbürger der Stadt benannt.<ref name=":2">Hans Brangs: Erklärungen und Erläuterungen zu den Flur-, Orts-, Hof- und Straßennamen in der Stadt Solingen. Solingen 1936.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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