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Hermann von Knobloch

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Hermann von Knobloch (* 23. Juli 1833 in Bärwalde, Ostpreußen; † 4. März 1898 ebenda)<ref>R. v. Mosch: Deutsches Adelsblatt. Wochenschrift für die Aufgaben des christlichen Adels. Organ der Deutschen Adelsgenossenschaft. №. 11, Verlag der Berliner Buch- und Zeitungsdruckerei Union GmbH, Berlin, Sonntag 13. März 1898, S. 183.</ref> war Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Knobloch war Rittergutsbesitzer in Bärwalde im Landkreis Labiau, wie sein Vater, Otto Leopold von Knobloch (* 1801; † 1844). Die Mutter Wilhelmine stammte aus bürgerlichen Hause, aus der Familie Kattenbrügk (* 1812). Die Eltern heirateten 1831. Knobloch hatte eine Schwester, Wilhelmine (* 1832), die den Offizier Emil von Napolsky heiratete.

Von 1878 bis April 1879 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Königsberg 2 (Labiau-Wehlau)<ref>Sammlung sämmtlicher Drucksachen des Deutschen Reichstags. 4. Leg.-Periode II. Session 1879, I. Band Von Nr. 1 bis Nr. 49, Julius Sittenfeld, Berlin 1879, S. 30.</ref> und die Deutschkonservative Partei. Er legte sein Mandat am 24. April 1879 nieder.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 2.</ref>

Er war langjähriges Mitglied der 1874 gegründeten Deutschen Adelsgenossenschaft und preußischer Leutnant a. D.

Familie

Hermann von Knobloch heiratete 1856 Friedrike Dorothea Nathalie Brausewetter (* 1832) aus Bendiesen. Das Ehepaar hatte fünf Kinder:

  • Kurt (* 1857)
  • Ernst (* 1860)
  • Gertrud (* 1861)
  • Friedrich (* 1873)

Der Sohn Hans, geboren 1869, starb nach drei Jahren.

Genealogie

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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