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Burgstall Wildenholzen

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Burgstall Wildenholzen
Datei:Wening M189c Wildenholzen, Schloss.jpg
Schloss Wildenholzen nach einem Kupferstich von Michael Wening (um 1700)

Schloss Wildenholzen nach einem Kupferstich von Michael Wening (um 1700)

Staat Deutschland
Ort Bruck-Wildenholzen
Entstehungszeit vor 1381
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Burgstall
Ständische Stellung Adlige
Geographische Lage 48° 1′ N, 11° 54′ OKoordinaten: 48° 0′ 56″ N, 11° 53′ 47″ O
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Höhenlage 560 m ü. NHN
Burgstall Wildenholzen (Bayern)
Burgstall Wildenholzen (Bayern)

Der Burgstall Wildenholzen ist eine abgegangene Spornburg auf einer 560 m ü. NHN hohen Erhebung oberhalb der Wildenholzener Schlucht, etwa einen Kilometer südwestlich von Bruck im Landkreis Ebersberg in Bayern.<ref>Lage des Burgstalles im Bayern Atlas</ref>

Geschichte

Datei:Burgkapelle Wildenholzen 1.jpg
Burgkapelle St. Andreas von Wildenholzen

Die Burg wurde erstmals 1381 als im Besitz der Herren von Pienzenau, und 1386 als Burg „Wildenholtzen“ erwähnt. 1443 fand die Neuweihe der Burgkapelle St. Andreas statt und vermutlich ein Neubau zum Schloss. 1818 wurde das Schloss bis auf die Burgkapelle abgebrochen und 1900 ein Wandbrunnen mit Erinnerungstafel an der Schlossstraße errichtet.

Datei:Burgstall Wildenholzen.png
Lageplan von Burgstall Wildenholzen (links spätmittelalterlicher bzw. frühneuzeitlicher Burgstall, rechts oben frühmittelalterlicher Burgstall) auf dem Urkataster von Bayern

Die Burg war ein einfacher spätgotischer Wohnturm mit Walmdach ohne Bering mit der Burgkapelle St. Andreas als Annexbau. Von der nicht mehr existenten Burganlage wurden 1960 die Reste eines etwa sechs Meter breiten Halsgrabens 50 Meter südlich der Burgkapelle aufgedeckt.<ref>Michael W. Weithmann: Inventar der Burgen Oberbayerns, S. 492 f.</ref>

Heute ist die Stelle als Bodendenkmal D-1-7937-0003 „Burgstall des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit ("Burg Wildenholzen") sowie untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der ehem. Burgkapelle und Kath. Filialkirche St. Andreas“ vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfasst.<ref>Denkmalliste für Bruck (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (PDF; 130 kB)</ref>

Nordöstlich davon befindet sich ein zweiter Burgstall, vermutlich die Vorgängeranlage, die als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7937-0074 im Bayernatlas als „Burgstall des frühen oder hohen Mittelalters“ geführt wird.

Literatur

  • Michael W. Weithmann: Inventar der Burgen Oberbayerns. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Herausgegeben vom Bezirk Oberbayern, München 1995, S. 492–494.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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Schlösser: Schloss Anzing (abgegangen) | Schloss Egmating | Schloss Eichbichl | Schloss Falkenberg | Schloss Hirschbichl | Schloss Kaisersberg (abgegangen) | Schloss Pöring (abgegangen) | Schloss Mauerstetten (abgegangen) | Schloss Schwaben | Schloss Zinneberg (Burg Glana)

Burgen und Ruinen: Burg Aßling (abgegangen) | Burg Ebersberg (abgegangen) | Egglburg (abgegangen) | Burg Elkofen | Burg Falkenberg (abgegangen) | Burg Schalldorf (abgegangen) | Burg Wildenholzen (abgegangen)

Turmhügelburgen (alle abgegangen): Burgstall Fraunberg | Burg Gelting | Turmhügel Kaisersberg


Herrensitze: Adelssitz Grafing

Burgställe (abgegangene, unbekannte Burgen): Burgstall Altenburg | Abschnittsbefestigung Baiern | Burgstall Berganger | Burgstall Eisendorf | Burgstall Gasteig | Abschnittsbefestigung Schlossberg (Aßling) | Ringwall Schlossberg (Grafing) | Burgstall Sprinzeneck

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