Lysinia
Lysinia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), in der handschriftlichen Überlieferung auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Lysinoe) war eine antike Stadt in der kleinasiatischen Landschaft Pisidien an der Grenze zu Pamphylien beim heutigen Dorf Karakent in der Türkei.
Die Stadt wird zuerst für das Jahr 189 v. Chr. in der Darstellung des Feldzugs des Gnaeus Manlius Vulso im römisch-seleukidischen Krieg bei den Historikern Polybios<ref>Polybios 21, 36.</ref> und Titus Livius<ref>Livius 38, 15, 8.</ref> erwähnt.
Während der römischen Kaiserzeit unter Septimius Severus prägte Lysinia eigene Münzen. In der Spätantike war die Stadt Sitz eines Bischofs. Auf das Bistum geht das Titularbistum Lysinia der römisch-katholischen Kirche zurück.
Die Ruinen der Stadt liegen auf dem Hügel Üyevik Burnu an der Westseite des Sees von Burdur. Erhalten sind mehrere Terrassen und die Basis einer Statue für Hadrian<ref>Supplementum epigraphicum Graecum (SEG) 19, 757.</ref> (eine Ehrung für Mark Aurel wurde verschleppt in Karakent gefunden<ref>SEG 19, 758.</ref>). Reste einer Stadtmauer sind nicht vorhanden. Keramik und Architekturteile fanden sich am Fuß des Hügels.
Literatur
- Hans Treidler: Lysinia. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 3, Stuttgart 1969, Sp. 842.
- Frans Wiggermann: Lysinia. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 7, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01477-0, Sp. 609.
- Leonhard Schmitz: Lysinoe. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography. London 1854.
Weblinks
- Münzen von Lysinia (englisch)
Anmerkungen
<references/>
Koordinaten: 37° 42′ N, 30° 4′ O
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