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Framatome GmbH

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Framatome GmbH
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Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) in Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Sitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorsitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geschäftsführung Carsten Haferkamp<ref>Handelsregistereintrag Handelsregister Fürth HRB 15957 (Stand 24.03.2026)</ref>
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.framatome.com

Die Framatome GmbH (vormals Areva GmbH) ist die deutsche Tochter des französischen Kerntechnikkonzerns Framatome (vormals Areva NP).<ref>de.areva.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unternehmen (Memento vom 25. April 2017 im Internet Archive)</ref> Framatome bietet Lösungen für die Entwicklung, den Bau und die Instandhaltung von Kernkraftwerken. Das Leistungsspektrum umfasst die Auslegung und Herstellung von Komponenten, die Entwicklung und Fertigung von Kernbrennstoffen und Brennelementen sowie Serviceleistungen für Reaktoren. Die Mutter Framatome beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter (Stand: Ende Dezember 2016) und ist seit 2017 ein Tochterunternehmen der EDF-Gruppe.

Geschichte

Im Jahr 2000 wurde der Nuklearbereich der Siemens-Tochter Kraftwerk Union (KWU) unter dem Namen Siemens Nuclear Power (SNP) ausgegliedert. 2001 entstand durch den Zusammenschluss von Siemens Nuclear Power und der französischen Firma Framatome das Kerntechnikunternehmen Framatome ANP (Advanced Nuclear Power) mit Sitz in Paris. Siemens war an dem Gemeinschaftsunternehmen mit 34 Prozent beteiligt. Aus den in Deutschland beheimateten Unternehmensteilen der SNP wurde die Framatome ANP GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Framatome ANP, Paris, gebildet. Im selben Jahr wurden die überwiegend im Besitz des französischen Staates befindlichen Gesellschaften Framatome und Cogéma unter dem Firmennamen Areva zusammengeschlossen. Die zum 1. März 2006 erfolgte Umbenennung der Framatome ANP in Areva NP sollte die Eingliederung in den Areva-Konzern verdeutlichen; am 1. April 2006 änderte die Framatome ANP GmbH ihren Firmennamen in Areva NP GmbH. Am 26. Januar 2009 teilte der Vorstand der Siemens AG den beabsichtigten Ausstieg aus dem Joint Venture mit. Dieser Ausstieg erfolgte im März 2011 nach den Nuklearunfällen von Fukushima. Am 18. März 2011 verkaufte Siemens ihren Anteil an Areva NP für 1,62 Milliarden Euro an den Mutterkonzern Areva.<ref>www.welt.de: Siemens steigt aus französischem Atomkonzern aus., abgerufen am 30. Mai 2011</ref> Seit dem 4. Februar 2013 firmiert die Areva NP GmbH in Deutschland unter Areva GmbH.<ref>Amtsgericht Fürth: Aktenzeichen: HRB 7817. In: unternehmensregister.de. 19. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. November 2013; abgerufen am 9. Dezember 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unternehmensregister.de</ref> Im Juni 2015 beschloss der französische Staat eine Neuordnung des Nuklearsektors in Frankreich.<ref>de.areva.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neuordnung des Nuklearsektors in Frankreich: AREVA im Übergang (Memento vom 25. April 2017 im Internet Archive)</ref> Dazu gehört unter anderem die Entscheidung, den bisherigen Areva-Konzern in zwei Unternehmen aufzuteilen, vorläufig als „Areva NewCo“ (New Company) und „New NP“ bezeichnet. Areva Newco firmiert seit Januar 2018 unter Orano; Areva NP wurde an EDF verkauft und firmiert seither erneut unter Framatome.

Laut Recherchen des SWR plant die Framatome GmbH „bis zu fünf“ Transporte von radioaktivem Material von der Brennelementefabrik in Lingen an das Unternehmen MSZ Machinery in Elektrostal bei Moskau zu liefern. MSZ arbeitet nach SWR-Recherchen direkt für das russische Militär und bereitet dort radioaktives Material wieder auf. In einem Firmenvideo sagt ein leitender Mitarbeiter: „Nach der Aufbereitung erhalten die Kerntechniker Uranoxid […]. Es dient dem Bau von Atombomben und als Brennstoff für Kernkraftwerke.“ Vermutlich produziert das MSZ-Werk auch Brennstäbe für Atom-U-Boote. Bis dato gibt es keine EU-Sanktionen gegenüber Russland im Nuklearsektor.<ref>tagesschau.de vom 2. Mai 2024: Lieferungen aus Deutschland an russische Militärfirma?</ref>

Datei:Erlangen Areva 001.JPG
Deutschland-Zentrale der Areva GmbH in der Paul-Gossen-Straße 100 in Erlangen, 2012

Firmenstandorte

Die Framatome hat ihren Hauptsitz in Paris, Frankreich, die Unternehmenszentrale der Framatome GmbH ist in Erlangen. Ein weiterer Standort befindet sich in Karlstein am Main. Bei der ehemaligen Areva GmbH und in deren Tochterunternehmen in Deutschland – Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) und DSR Ingenieurgesellschaft mbH – waren Ende Dezember 2016 rund 3.800 Mitarbeiter beschäftigt.

Die ANF fertigt in Lingen (Ems) und Karlstein am Main Brennelemente, Brennelement-Komponenten und Kernbauteile für Kernkraftwerke in Europa sowie für den weltweiten Markt der Framatome.

Die DSR Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz in Berlin bietet Ingenieur-, Projektmanagement- und Beratungsleistungen für Betrieb und Rückbau kerntechnischer Anlagen.<ref>DSR Ingenieurgesellschaft mbH: Website</ref>

Produkte und Dienstleistungen

Auch aus Deutschland heraus bietet die Framatome den Betreibern von Kernkraftwerken in aller Welt ein umfassendes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen an. Die Framatome GmbH vereint – nach eigenen Angaben – zahlreiche kerntechnische Schlüsselkompetenzen.<ref>de.areva.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />AREVA GmbH (Memento vom 25. April 2017 im Internet Archive)</ref><ref>de.areva.com: Products and Services, abgerufen am 24. April 2017@1@2Vorlage:Toter Link/de.areva.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Dazu zählen die Elektro- und Sicherheitsleittechnik, die Instandhaltung und Modernisierung von Kernkraftwerken, die Entwicklung und Fertigung von Brennelementen sowie einzigartige Test- und Prüfeinrichtungen für Sicherheitsuntersuchungen, aber auch der Rückbau von Kernkraftwerken.

Neben der Kerntechnik treibt die Framatome GmbH die Entwicklung von Wasserstoff- und Batteriesystemen zum Speichern von Energie voran und bietet Lösungen für nicht-nukleare Branchen in den Bereichen IT-Sicherheit, Werkstofftechnik und -prüfung sowie Überwachung und Diagnose an.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />