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Sander A. Diamond

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Sander A. Diamond (* 25. November 1942 in New York City; † 3. Juli 2018)<ref name=":0">rdewey: Remembering Dr. Sander Diamond. 5. Juli 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2020; abgerufen am 25. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.keuka.edu</ref><ref name=":1">Dr. Sander A. Diamond - Obituary. Finger Lakes Times, 8. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein US-amerikanischer Historiker mit Schwerpunkt in deutscher Geschichte, speziell in den Weltkriegs- und Holocaustjahren.<ref name=":1" />

Leben

Sander A. Diamond wurde 1942 in der New Yorker Bronx geboren und studierte an der State University of New York, machte in New Paltz (New York) seinen B.A. sowie seinen M.A. in Binghamton (New York),<ref>Directory Detail for Sander Diamond. In: Archive.org. Keuka College, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juni 2010; abgerufen am 29. September 2020 (englisch, Originalseite nach Tod von Prof. Diamond offline. Durch Archiv-Version ersetzt.).</ref> wo er 1971 über das Thema „Germany and the Bund movement in the United States, 1923-1938“ promovierte.<ref>s. Katalogeintrag bei WorldCat.</ref><ref name="Diamond 1999">Sander A. Diamond: The German Table: The Education of a Nation. Sarasota (FL) 1999, S. 229 (Kurzvita).</ref> 1976/77 war er Gastprofessor an den Hobart and William Smith Colleges in Geneva (New York), 1977 an der New Yorker State University.<ref name="Diamond 1985">Sander A. Diamond: Herr Hitler. Amerikas Diplomaten, Washington und der Untergang Weimars. Düsseldorf 1985, S. 2 („Über den Autor“).</ref>

Seit 1968 war Diamond am Keuka College im Bundesstaat New York tätig<ref name="Lippincott">Dough Lippincott: The Diamond Era. In: Keuka Magazine Spring 2002, S. 4 f.</ref> und war dort als Professor für Geschichte Leiter der Philosophischen Abteilung.<ref name="Diamond 1985" /> 1997 wurde er von seinen amerikanischen Kollegen zum „Professor des Jahres“ gewählt.<ref name="Diamond 1999" />

Sander Diamond beschäftigte sich in seinen Publikationen schwerpunktmäßig mit der Zeit des Nationalsozialismus. Sein Erstlingswerk „The Nazi Movement in the United States, 1924-1941“ (1974) wurde für den Pulitzer-Preis in Geschichte nominiert. Diamond veröffentlichte auch fiktionale Werke, die in der NS-Zeit angesiedelt sind, so den Roman „Starik“ (1988, zusammen mit Jeff Rovin) und „The German Table: The Education of a Nation“ (1998).<ref name="Diamond 1999" />

Diamond war auch publizistisch tätig und veröffentlicht regelmäßig Kommentare in Zeitungen und Zeitschriften wie Newsday, The Los Angeles Times und dem Rochester Democrat & Chronicle.<ref>Diamond is One of Keuka’s Best Friends. In: Keuka Magazine Spring 2002, S. 5.</ref>

Er lebte am Keuka Lake, einem der Finger Lakes in Central New York,<ref name="Diamond 1999" /> und starb am 3. Juli 2018, kurz nachdem er sich nach 50 Jahren als College Professor zur Ruhe gesetzt hatte.<ref name=":0" />

Seine Frau Susan Lee Diamond unterstützte ihn in seiner Arbeit und Diamond widmete ihr zum Dank sein Werk „The Nazi Movement in the United States 1924-1941“.<ref>Sander A. Diamond: The Nazi movement in the United States, 1924-1941. Cornell University Press, Ithaca, N.Y. 1974, ISBN 0-8014-0788-5, S. 5, 10.</ref>

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • The Nazi Movement in the United States, 1924-1941. Ithaca (NY): Cornell University Press, 1974.
  • Zur Typologie der amerikadeutschen NS-Bewegung. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 23:3 (1975), S. 271–296. (PDF)
  • Ein Amerikaner in Berlin. Aus den Papieren des Botschafters Alanson B. Houghton 1922-1925. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 27:3 (1979), S. 431–470. (PDF)
  • Albert Speer, „des Teufels Architekt“. In: Frankfurter Hefte 39:8 (1984), S. 52–61. (mit Ernst Günther Riemschneider)
  • Herr Hitler. Amerikas Diplomaten, Washington und der Untergang Weimars. Düsseldorf: Droste, 1985.
  • Starik New York (NY): Dutton, 1988. (mit Jeff Rovin)
  • The Red Arrow. New York (NY): Dutton, 1990. (mit Jeff Rovin)
  • The German Table: The Education of a Nation. Sarasota (FL): Disc-Us Books, 1998.

Einzelnachweise

<references />

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