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Reza (Fotograf)

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Datei:Reza Deghati par Claude Truong-Ngoc avril 2022.jpg
Reza Deghati (2022)

Reza Deghati (* 1952 in Täbris, Iran) ist ein französisch-iranischer Fotojournalist. Er arbeitet unter dem Namen Reza (persisch رضا).<ref name="NatGeo">Biographie bei National Geographic</ref>

Werdegang

Deghati wurde in Täbris, Iran geboren und studierte Architektur an der Universität Teheran. Er begann seine Karriere mit der fotografischen Dokumentation der politischen Entwicklung des Iran. Durch seine kritische Haltung verbrachte er mehrere Jahre im Gefängnis und ging 1981 ins Exil.<ref>Reza: Bearing Witness To War And Peace : NPR. In: npr.org. 13. Dezember 2008, abgerufen am 29. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Deghati ist heute französischer Staatsbürger und lebt in Paris.<ref>Siehe z. B. den Pressebericht der University of Missouri, Columbia im Rahmen der Verleihung der Ehrenmedaille 2006 (Englisch, zuletzt abgerufen am 27. April 2010)</ref>

Werk

Reza gilt weltweit als hochgeachteter Fotojournalist und hat Beiträge in vielen angesehenen internationalen Magazinen veröffentlicht (Newsweek, Time Magazine, National Geographic Magazine, GEO).<ref>siehe z. B. die Biographie von Dirck Halstead</ref> Bei seiner Arbeit bereiste er etliche Länder und publizierte Beiträge über den Bosporus, die Chinesische Mauer, den Libanon, Afghanistan, Ruanda, Sarajewo, die zentralasiatischen Steppen und das Leere Viertel in Arabien. Er stellt stets die Situation der lokalen Bevölkerung in den Mittelpunkt und dokumentiert soziale Missstände.

Neben seiner Tätigkeit als Fotojournalist hält er Vorlesungen und Workshops an Universitäten, so in Stanford, Washington, Südkalifornien, an der Sorbonne in Paris, in Peking und in Istanbul.<ref name="NatGeo" />

Er hält Vorträge, unter anderem bei der UNESCO und der National Geographic Society.

1991 gründeten Reza und sein Bruder die Webistan Photo Agency<ref>Website der Webistan Photo Agency</ref>, die Reza, aber auch andere Fotografen vertritt.

1990/91 war Reza als Berater für die Vereinten Nationen in Afghanistan im Rahmen humanitärer Hilfe für das vom Krieg zerrüttete Land tätig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 14. April 2010 im Internet Archive). Abgerufen am 1. April 2024.</ref> Die dabei gewonnenen Eindrücke führten 2001 zur Gründung von AINA, einer Organisation mit der Zielsetzung „Wachstum der Zivilisation durch Aktionen im Bereich Bildung (besonders für Kinder und Frauen), Information und Kommunikation“ (»[AINA] contributes to the emergence of civil society through actions in the area of education (particularly focusing on women and children), information and communication.«).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />offizielle Website von AINA (in Englisch, zuletzt abgerufen am 27. April 2010) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ainaworld.com</ref><ref>siehe auch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Projektvorstellung bei National Geographic (in Englisch, zuletzt abgerufen am 26. April 2010) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.actionatlas.org</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)

1983 und 1986 erreichte Reza den zweiten Platz bei der Auswahl des World Press Photo.<ref>http://www.archive.worldpressphoto.org/search/layout/result/indeling/detailwpp/form/wpp/start/32/q/ishoofdafbeelding/true/trefwoord/year/1983</ref><ref>http://www.archive.worldpressphoto.org/search/layout/result/indeling/detailwpp/form/wpp/start/33/q/ishoofdafbeelding/true/trefwoord/year/1986</ref>

1996 erhielt er den Hoffnungspreis der UNICEF für seinen Einsatz in ruandischen Flüchtlingslagern.<ref name="NatGeo" />

Im November 2005 bekam Reza den Titel „Chevalier de l’Ordre du Mérite“, die französische Auszeichnung für besondere Verdienste, durch den Staatspräsidenten Frankreichs, Jacques Chirac, verliehen.<ref name="Awards"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. April 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/lucieawards.com</ref>

Seit Mai 2009 ist er Ehrendoktor der Amerikanischen Universität Paris (AUP).<ref name="Awards" />

Literatur

  • Paix en Galilée, Beyrouth, Les Editions de Minuit, 1983
  • Air Race Around the World, Imax, 1992
  • Kurden : Das erstickte Lied, Benteli, 1995
  • Massoud, des Russes aux talibans, 20 ans de résistance afghane, n°1, 2001
  • Eternal Afghanistan, Editions du Chêne et Unesco, 2002
  • Plus loin sur la Terre, Hors Collection, 2002
  • Der verborgene Buddha, Knesebeck, 2003
  • Destins Croisés – Carnets d’un reporter photographe, Editions Hors Collection, 2003
  • Insouciances, Castor & Pollux, 2004
  • Sur les Routes de la Soie, Hoebeke, 2007
  • 100 Photos pour la Liberté de la Presse, Reporters Sans Frontières, 2008
  • Reza War + Peace, National Geographic, 2008
  • Chemins parallèles, Hoebeke, 2009

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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