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Ygyatta

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Ygyatta
Ыгыатта
Datei:Vilyuy.png
Verlauf der Ygyatta (Ыгыатта) im Einzugsgebiet des Wiljui

Verlauf der Ygyatta (Ыгыатта) im Einzugsgebiet des Wiljui

Daten
Gewässerkennzahl RU18030800312117400016099
Lage Republik Sacha (Russland)
Flusssystem Lena
Abfluss über Wiljui → Lena → Arktischer Ozean
Quelle Wiljuiplateau
64° 24′ 30″ N, 112° 52′ 38″ O
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Quellhöhe ca. 440 m
Mündung Wiljui oberhalb NjurbaKoordinaten: 62° 57′ 28″ N, 117° 29′ 32″ O
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Mündungshöhe 104 m
Höhenunterschied ca. 336 m
Sohlgefälle ca. 0,56 ‰
Länge 601 km<ref name="GSE" /><ref name=gvr />
Einzugsgebiet 11.200 km²<ref name="GSE">Artikel Ygyatta in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D125068~2a%3D~2b%3DYgyatta</ref><ref name=gvr>Ygyatta im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref>
Abfluss<ref name="GSE" /> MQ
30 m³/s
Linke Nebenflüsse Jertjukjan

Die Ygyatta (jakutisch und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Ygyta) ist ein 601 km langer linker Nebenfluss des Wiljui in Sibirien (Russland, Asien).

Verlauf

Die Ygyatta entspringt in gut 440 m Höhe auf dem zum Ostteil des zum Mittelsibirischen Berglands gehörenden Wiljuiplateaus. Sie durchfließt das Plateau in vorwiegend südöstlicher Richtung in einem zumeist engen, felsigen Tal. Auf Abschnitten, auf denen der Fluss Trappformationen durchbricht, haben sich Stromschnellen ausgebildet. Im Unterlauf erreicht die Ygyatta die Mitteljakutische Niederung, beginnt dort stärker zu mäandrieren und fließt in westlicher Richtung bis zu ihrer Mündung in den Lena-Nebenfluss Wiljui, gut 50 km südwestlich der Kleinstadt Njurba. Die Ygyatta ist in Mündungsnähe unter 100 Meter breit und etwa einen Meter tief, und die Fließgeschwindigkeit beträgt 0,3 m/s.

Die Ygyatta durchfließt auf ihrer gesamten Länge das Territorium der autonomen Republik Sacha (Jakutien).

Hydrologie

Das Einzugsgebiet des Ygyatta umfasst 11.200 km². Bedeutendster Zufluss ist der 134 km lange Jertjukjan von links.<ref name="ykt"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ygyatta (Memento vom 5. April 2008 im Internet Archive) im Geographischen Handbuch Jakutien (Webseite des Ministeriums für Naturschutz der Republik Sacha (Jakutien); russisch)</ref>

Die Ygyatta gefriert zwischen der ersten Oktoberhälfte und der zweiten Maihälfte. Der mittlere Abfluss beträgt 30 m³/s.<ref name="GSE" />

Nutzung und Infrastruktur

Die Ygyatta ist nicht schiffbar.

Das durchflossene Gebiet ist nur dünn besiedelt. Etwa 30 km von der Quelle entfernt liegt das administrativ der Siedlung Aichal unterstellte Dorf Morkoka (am gleichnamigen Fluss Morkoka) im Ulus (Rajon) Mirny mit 103 Einwohnern (2001).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siedlung Aichal (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive) auf der Webseite des Zentrums für sozial-ökonomisches und politisches Monitoring der Jakutischen Staatlichen Universität (russisch)</ref> Durch Morkoka führt die Fernstraße, die Lensk an der Lena über knapp 750 km mit den jakutischen Diamantenfördergebieten um Mirny, Aichal und Udatschny verbindet. In den weiter durchflossenen Ulussen (Rajons) Njurba und Suntar, zwischen denen die Ygyatta auf weiten Strecken die Grenze markiert, gibt es in Flussnähe bis zum Unterlauf keine Ortschaften. Etwa 60 km oberhalb der Mündung liegt die einzige Ortschaft direkt am Fluss, das Dorf Miljake. Wie auch das nach dem Fluss benannte Dorf Ygyatta, wenig unterhalb der Mündung am linken Ufer des Wiljui gelegen, gehört es zum Nasleg (Gemeinde) Tjubjai-Scharchanski mit Zentrum im Dorf Arylach am jenseitigen, rechten Ufer der Ygyatta, ebenfalls wenige Kilometer unterhalb von deren Mündung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf der Webseite des Zentrums für sozial-ökonomisches und politisches Monitoring der Jakutischen Staatlichen Universität (russisch)</ref> Befestigte Straßen gibt es in diesem Bereich links des Wiljui nicht, während Arylach Anschluss an die etwas weiter östlich vorbeiführende, dem Wiljui folgende Fernstraße hat.

Einzelnachweise

<references />