Estany de Banyoles
| Estany de Banyoles | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Aerea estany de banyoles.png | ||||||
| Luftaufnahme von Süden | ||||||
| Geographische Lage | Nordost-Katalonien | |||||
| Zuflüsse | unterirdisch | |||||
| Abfluss | Rec d'en Morgat, Riera del Vilar, Rec Majo, Rec de la Font Pudusa, Rec de les Ustunes | |||||
| Inseln | keine | |||||
| Orte am Ufer | Banyoles | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 42° 7′ 31″ N, 2° 45′ 19″ O
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| Höhe über Meeresspiegel | 172 m | |||||
| Fläche | 1,12 km² | |||||
| Länge | 2,1 km | |||||
| Breite | 750 m | |||||
| Volumen | 16,12 Mio. m³ | |||||
| Umfang | 9,13 km | |||||
| Maximale Tiefe | 62,4 m | |||||
| Mittlere Tiefe | 14,8 m | |||||
Der Estany de Banyoles (See von Banyoles) ist ein See im nordöstlichen Katalonien. Er ist bedeutsam als touristisches Ziel und als Wassersportzentrum.
Geographie
Der See ist nach der Stadt Banyoles benannt, auf deren Gebiet er liegt. Er liegt in der Comarca Pla de l’Estany, Provinz Girona, Katalonien. Mit dem westlichen Ufer grenzt er noch an die Gemeinde Porqueres, am Fuße des Puig Clarà.
Der See ist etwa 2.100 Meter lang von Nord nach Süd und maximal 750 Meter breit. Er weist eine Fläche von 1,12 km² auf. Seine durchschnittliche Tiefe ist 15 Meter, und die tiefste Stelle misst 46,4 Meter.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Datenblatt des Sees ( vom 13. Juli 2007 im Internet Archive)</ref> Der See liegt in einer Senke und ist damit abflusslos. Er hat eine Reihe kleiner Zuflüsse. Aufgrund seiner Schichtung ist der See ein meromiktisches Gewässer.<ref name=Zadereev2017>Egor Zadereev, Bertram Boehrer, Ramesh D. Gulati: Introduction: Meromictic Lakes, Their Terminology and Geographic Distribution, in: Ecology of Meromictic Lakes, Februar 2017, doi:10.1007/978-3-319-49143-1_1</ref>
Sehenswürdigkeiten
Am Westufer auf dem Gebiet der Gemeinde Porqueres liegt die romanische Kirche Santa Maria de Porqueres.
Flora und Fauna
Der See weist sowohl einheimische als auch eingeführte Fischarten auf, wie Karpfen, Rotfeder, Süßwasser-Schleimfisch, Gemeiner Sonnenbarsch, Schleie, Forellenbarsch und Aal. Andere Fischarten wie Hecht, Schwarzer Zwergwels and Goldfisch wurden im 19. Jahrhundert eingeführt, aber in vergangenen Untersuchungen wurden keine Exemplare dieser Arten mehr gefunden.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Noves introduccions i poblament actual de peixos al llac de banyoles ( vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB)</ref>
Wassersport
Der Banyoles-See wurde als Austragungsort der Ruderwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona und der Ruder-Weltmeisterschaften 2004 bekannt. Er ist auch ein beliebter Trainingsort für viele auswärtige, speziell englische Ruderer.
Am 8. Oktober 1998 sank ein Ausflugsboot mit 141 französischen Touristen auf dem Banyoles-See. Das Unglück forderte 22 Menschenleben und 38 Verletzte.
Bildergalerie
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Navigationsleiste Wettkampfstätten der Olympischen Sommerspiele 1992
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