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Bertrand Freiesleben

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Bertrand Freiesleben (* 1967 in Lübeck<ref>Deutsche Biographie: Freiesleben, Bertrand. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref>) ist ein deutscher Künstler und Bildhauer.

Datei:Bertrand Freiesleben.jpg
Bertrand Freiesleben

Leben

Freiesleben ist der Sohn eines Mikrobiologen und einer Handwebmeisterin.<ref name=":3">Christina zur Nedden: War alles richtig. In: Die Tageszeitung: taz. 12. März 2016, ISSN 0931-9085, S. 21 (taz.de [abgerufen am 6. Dezember 2023]).</ref> Sein musisches und gestalterisches Talent wurde von seinen Eltern früh gefördert, in der Schule absolvierte er den Kunst-Leistungskurs.<ref name=":4">Auf den Punkt - Die Büsten von Bertrand Freiesleben sind weltbekannt. In: TV Berlin auf YouTube. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref>

Nach dem Abitur auf dem Johanneum zu Lübeck<ref name=":4" /> und dem Zivildienst studierte Freiesleben drei Semester Bildhauerei<ref name=":0">NDR: Bildhauer modelliert Nobelpreisträger in Lübecks Innenstadt. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> an der Muthesius-Hochschule in Kiel. Er brach sein Bildhauerstudium ab und ging von 1991 bis 1992 nach New York<ref name=":0" />, wo er sich ausschließlich mit Konzeptkunst<ref name=":0" /> beschäftigte und 1991 seine erste Einzelausstellung hatte.<ref name=":4" /> Zurück in Deutschland, studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der FU in Berlin,<ref name=":4" /><ref name=":0" /> u. a. bei Volker Manuth und Reiner Haussherr, mit Abschluss Magister. Von 1997 bis 2005 unterrichtete er am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin.<ref name=":2">Prix de Portrait de Paul-Louis Weiller" für Bertrand Freiesleben. In: FU:N 3-4/98 LEUTE. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Im Jahr 2000 hatte er eine Gastprofessur an der Universität Paris VIII inne.

Seit Mitte der 1990er-Jahre widmet sich Freiesleben hauptsächlich der Porträtplastik und entwickelt thematische Porträt-Serien mit Persönlichkeiten. Ab 1992 schuf er zahlreiche Porträts von bekannten Persönlichkeiten aus Politik (darunter mehrere Bundespräsidenten<ref name=":1">Präsentation einer Büste des Bundespräsidenten a. D. Christian Wulff. In: Bundespräsidialamt. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref>), Kultur und Sport, die ihm persönlich Modell saßen.<ref name=":0" /><ref>Eva Sudholt: "Die Nase ist immer noch zu klein". In: Berliner Morgenpost. 18. September 2011, abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Zahlreiche Werke finden sich in öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Bundesministerien, Museen und Philharmonien.<ref>dpa: Lübeck: Bildhauer Freiesleben macht Parkhaus zum Pop-up-Atelier. In: Die Zeit. 25. April 2022, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 6. Dezember 2023]).</ref>

Bertrand Freiesleben ist mit der Malerin Eva Scheide verheiratet.<ref>Eva Scheide (Freiesleben). In: Borchert. 14. August 2010, abgerufen am 13. Dezember 2023.</ref> Sie haben drei Kinder und leben in Berlin.<ref name=":3" />

Auszeichnungen

  • 1998: Grand Prix de portrait Paul-Louis Weiller de l’Académie des Beaux-Arts, Paris<ref name=":2" />
  • 2010: Auslandsstipendium der Kulturstiftung der Länder<ref>Philipp Demandt: Stipendium für junge Künstler: Reisen bildet. Kulturstiftung der Länder, 11. September 2013, abgerufen am 16. Januar 2024.</ref>
  • People’s Choice Award, Face2022, The Society of Portrait Sculptors, London<ref>About. Abgerufen am 29. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Porträts (Auswahl)

Werke im öffentlichen Raum und in Sammlungen (Auswahl)

Ministerien und politische Einrichtungen

Stiftungen

Universitäten und Bildungseinrichtungen

Museen und kulturelle Einrichtungen

Sonstiges

Gestaltungen für Preise

Publikationen

  • Köpfe. Bildband. Nicolai, Berlin 2013, ISBN 978-3-89479-804-8.
  • Wie ein Kopf entsteht. In: Andreas Gerritzen (Hrsg.): Leben mit Kunst. Verlag J. P. Scheider jr., Frankfurt am Main 2023, ISBN 978-3-9802873-8-8, S. 352–356.

Weblinks

Einzelnachweise

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