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Die D11 wurde 1950 aufgrund einer Ausschreibung der französischen Regierung aus der einsitzigen Jodel D9 entwickelt, wobei die D9 vergrößert und mit den um 50 cm gekürzten Flügeln der Jodel D10 ausgestattet wurde. Der Prototyp des zweisitziges Sportflugzeug mit dem Kennzeichen F-BBBF hatte am 4. April 1950 seinen Erstflug. Er wurde von einem Neunzylinder-Sternmotor Salmson 9ADb mit 33 kW Leistung angetrieben. Lizenzen für den Nachbau wurden innerhalb von Frankreich sowie in die Schweiz (an die Firma Uetz in Speck-Fehraltorf) und nach Deutschland (an die Firma Aero-Flugzeugbau in München-Heimstetten) verkauft. Diese Nachbauten unterschieden sich nicht nur in der Motorisierung, sondern auch teilweise im Aufbau. Die D11A erhielt 1957 in Deutschland ihre Zulassung.<ref name="FR_05_2010">Fliegerrevue Mai 2010, S. 56–59, Französisches Flair – Bausätze von nebenan</ref>
Versionen
D11 – Originalversion mit 45-PS-Salmson-9AdbTriebwerk.
D111 – D11 mit 75-PS-Minie-4DC-Triebwerk, gebaut von Jodel.
D114 – D11 mit 70-PS-Minie-4DA.28-Triebwerk, Amateurnachbau.
D115 – D11 mit 75-PS Mathis-4-GF-60-Triebwerk, Amateurnachbau.
D116 – D11 mit 60-PS-Salmson-9ADR-Triebwerk, Amateurnachbau.
D117 – D11 mit 90-PS-Continental-C90-Triebwerk und geänderter Elektrik, 223 Stück gebaut von SAN.
D117A – D117 mit Luftbremsen (fr. Aérofreins) in Form von Störklappen auf der Flügelunterseite<ref>Xavier Massé: Avions Jodel : du D1 de 1936 au DR 400 de 1996 ... Nouv. éd. latines, Paris 1996, ISBN 2-7233-0520-1, S.47.</ref>
D118 – D11 mit 60-PS-Walter-Mikron-II-Triebwerk, Amateurnachbau.
D119 – Amateurnachbau D.117
D119D
D119DA
D119V
D1190S – D119 gebaut in Spanien durch Aero Difusion, 68 Stück gebaut.
Die D11 ist ein aus Holz gefertigter Tiefdecker mit kastenförmigem Rumpf, Spornradfahrwerk und rechteckigen Tragflächen mit nach oben gewinkelten Enden.<ref name="FR_05_2010" />