Zum Inhalt springen

Stromal interaction molecule

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. März 2026 um 16:15 Uhr durch imported>Antonsusi (top: Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
STIM1 (Homo sapiens)
[[Datei:|250x200px|STIM1 (Homo sapiens)]]
STIM1 (Homo sapiens)
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 663 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur Membranprotein (ER, Plasmamembran)
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon mehrzellige Tiere<ref name='eg'>Orthologe bei eggNOG</ref>
STIM2 (Homo sapiens)
[[Datei:|250x200px|STIM2 (Homo sapiens)]]
STIM2 (Homo sapiens)
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 732 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur Membranprotein (ER, Plasmamembran)
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Wirbeltiere<ref name='eg'/>

Der Begriff stromal interaction molecule (abgekürzt STIM) bezeichnet in der Zellphysiologie ein Protein, das in Tieren als Calciumsensor wesentlich an der Aufrechterhaltung der Calcium-Homöostase bzw. der Calciumsignalgebung beteiligt ist. Bei Wirbeltieren gibt es STIM1 und STIM2, die als Homodimer oder Heterodimer die sensorische Untereinheit des CRAC-Kanal bilden. Mutationen im STIM1-Gen sind Ursache für CRAC-Kanal-Mangel und daraus folgendem Immunschwächesyndrom mit T-Zell-Inaktivierung (IDTICED2).<ref>1.A.52 The Ca2+ Release-activated Ca2+ (CRAC) Channel (CRAC-C) Family. In: TCDB. Saier Lab Bioinformatics, abgerufen am 26. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>UniProt Q13586</ref>

Es gibt zwei Subtypen von STIM: STIM1 und STIM2. Beides sind Membranproteine mit je einer Transmembrandomäne, die vor allem in der Membran des endoplasmatischen Retikulums, zu einem geringeren Anteil aber auch in der Plasmamembran lokalisiert sind.

Einzelnachweise

<references />