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De Oude Meerdijk

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De Oude Meerdijk

Das De Oude Meerdijk in Emmen (2018)
De Oude Meerdijk
Frühere Namen

Stadion Meerdijk (1977–2001)
Univé-Stadion (2001–2013)
JenS Vesting (2014–2017)

Daten
Ort Stadionplein 1
NiederlandeNiederlande 7825 SG Emmen, Niederlande
Vorlage:Coordinate/Wartung/Stadion
Eröffnung 27. August 1977
Erstes Spiel 27. August 1977
FC Emmen – VV Emmen Germanicus 3:1
Renovierungen 1994, 1996, 1997, 2001
Oberfläche Naturrasen
Kapazität 8.600 Plätze
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen

De Oude Meerdijk ist ein Fußballstadion in der niederländischen Stadt Emmen in der Provinz Drenthe. Es ist die Heimspielstätte des Fußballvereins FC Emmen. Im Januar 2018 wurde das Stadion in De Oude Meerdijk umbenannt.<ref>emmen.nu: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Oude Meerdijk nieuwe naam stadion Emmen (Memento vom 19. September 2020 im Internet Archive), Artikel vom 30. Dezember 2017 (niederländisch)</ref>

Geschichte

Datei:Stadion Meerdijk klein.png
Das Stadion in den späten 1980er Jahren mit nur einer Tribüne und erhöhten Stehplätzen.

Das Stadion wurde am 27. August 1977 offiziell eröffnet. Vor 6.500 Zuschauern besiegte der Amateurverein vv Emmen den CVV Germanicus mit 3:1. Zu dieser Zeit hatte das Stadion eine Gesamtkapazität von 12.000 Plätzen und verfügte über eine einzige Sitztribüne mit erhöhten Stehplätzen auf den übrigen Seiten. In Emmen wurde damals noch kein Profifußball gespielt – dieser begann erst 1985. Während eines Auf- und Abstiegs-Play-off-Spiels gegen SC Heerenveen im Jahr 1990 wurde mit 12.000 Zuschauern die Rekordkulisse erreicht.

Im Jahr 2005 war das Stadion Austragungsort von sechs Gruppenspielen und zwei Achtelfinalspielen der Fußball-Weltmeisterschaft der U-20 2005.

Konstruktion und Aufbau

Datei:Univestadion8.jpg
Haupttribüne.

Haupttribüne

  • Baujahr: 1977
  • Renoviert und erweitert: 2001
  • Kapazität: ca. 2.250 Sitzplätze

Die Haupttribüne befindet sich an der Westseite des Spielfelds entlang des Stadionplein. Beim Bau 1977 verfügte sie über rund 1.000 Sitzplätze und war der einzige Sitzbereich im Stadion. 2001 wurde sie umfassend renoviert und erweitert. Die Fassade besteht aus rotem Backstein und hellfarbenem Aluminium – eine Anspielung auf die Vereinsfarben. Das Gebäude beherbergt Büroräume, Umkleiden, ein Restaurant, Sponsorenbereiche, das FC-Emmen-Museum, Presseraum, Fitnessraum, Kameraplattform und fünf Skyboxen. Die Tribüne wird hauptsächlich von Sponsoren genutzt und enthält zudem den Pressebereich.

Datei:Univestadion3.jpg
Nord- und Osttribüne.

Nordtribüne

  • Baujahr: 1997
  • Kapazität: ca. 1.825 Sitzplätze

Die Nordseite des Stadions war die letzte, die von unüberdachten Stehplätzen in überdachte Sitzplätze umgewandelt wurde. Im östlichen Abschnitt befindet sich der Gästebereich mit etwa 400 Sitzplätzen.

Osttribüne

  • Baujahr: 1993
  • Renoviert und erweitert: 2001
  • Kapazität: ca. 2.775 Sitzplätze
Datei:Univestadion5.jpg
Jan-van-Beveren-Tribüne.

Die erste Tribüne auf der Ostseite war ein provisorischer Bau aus dem Jahr 1992, der noch im selben Jahr durch einen Sturm zerstört wurde. Eine permanente Tribüne wurde im November 1993 fertiggestellt und bot 997 Sitzplätze. Auf beiden Seiten der Tribüne befanden sich bis 2001 Stehplätze, die im Zuge der Renovierungen entfernt wurden. Unter der Tribüne befindet sich ein Fanheim. Das Sitzmuster zeigt die Flagge der Provinz Drenthe, weshalb sie gelegentlich als „Drenthe-Tribüne“ bezeichnet wird – der offizielle Name bleibt jedoch „Osttribüne“.

Jan-van-Beveren-Tribüne

  • Baujahr: 1996
  • Kapazität: 1.767 Sitzplätze

Diese Tribüne liegt an der Südseite des Spielfelds. Seit ihrer Fertigstellung beherbergen die Blöcke 25 und 26 am östlichen Ende die leidenschaftlichsten Anhänger des FC Emmen. Auf der Westseite der Tribüne befindet sich der Kontrollraum des Stadions. Unterhalb liegt eine Sporthalle. Das Sitzmuster zeigt zweimal das alte dreieckige Vereinslogo. Am 2. August 2015 wurde die Tribüne offiziell nach dem verstorbenen Jan van Beveren benannt, der seine Karriere in Emmen begann.

Flutlichtanlage

In den 1980er und frühen 1990er Jahren verfügte das Stadion nicht über eine moderne Flutlichtanlage. Acht niedrige Masten entlang der Längsseiten boten lediglich eine horizontale Beleuchtungsstärke von etwa 350 Lux, was unter dem KNVB-Standard für Abendspiele lag.<ref name="EC1991">Emmer Courant, 29. Juli 1991, S. 9.</ref>

1992 wurden an den Stadionecken 42 Meter hohe Masten mit jeweils 30 Halogen-Metalldampflampen installiert. Dadurch erhöhte sich die Gesamtzahl der Strahler auf 120, und die Beleuchtungsstärke stieg auf rund 750 Lux. Das neue System wurde in der Halbzeitpause eines Freundschaftsspiels gegen FC Barcelona am 5. August 1992 eingeweiht.<ref name="EC1992">Emmer Courant, 6. August 1992, S. 11.</ref>

Im Jahr 2005 wurde die Anlage erneut modernisiert – mit 120 Halogen-Metalldampflampen und einer Beleuchtungsstärke von 1.400 Lux, um den FIFA-Vorgaben für internationale TV-Übertragungen zu entsprechen.<ref name="FIFA2005">FIFA, Technical Regulations – U-20 World Cup Netherlands 2005 (2004), S. 37.</ref><ref name="StadiumDB">StadiumDB.com – „De Oude Meerdijk“, abgerufen am 3. Mai 2025.</ref>

2018 wurde das System von der niederländischen Firma AAA-LUX auf LED-Technik umgerüstet.<ref name="LED2018">AAA-LUX, Projektdokumentation „FC Emmen – LED-Retrofit 2018“.</ref> Die Anlage umfasst 96 WS-STAD Gen-6-Leuchten und bietet etwa 1.400 Lux. Im November 2020 wurde eine Softwareaktualisierung implementiert, die Lichteffekte bei Spielereinlauf und Torjubel ermöglicht. Diese wurde erstmals am 5. März 2021 beim Ligaspiel FC Emmen – Sparta Rotterdam eingesetzt.<ref name="NOS2021">NOS Liveblog „Emmen – Sparta“, 5. März 2021, 19:52 Uhr MEZ („Lightshow“).</ref>

Panorama

Weblinks

Commons: De Oude Meerdijk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang AFAS Trainingscomplex / AFAS Stadion (Jong AZ) | Bingoal Stadion (ADO Den Haag) | De Oude Meerdijk (FC Emmen) | Covebo-Stadion – De Koel (VVV-Venlo) | Frans-Heesen-Stadion (TOP Oss) | GelreDome (Vitesse Arnheim) | GS Staalwerken Stadion (Helmond Sport) | Jan-Louwers-Stadion (FC Eindhoven) | König-Wilhelm-II.-Stadion (Willem II Tilburg) | Kooi Stadion (SC Cambuur) | Mandemakers Stadion (RKC Waalwijk) | M-Scores Stadion (FC Dordrecht) | Parkstad Limburg Stadion (Roda Kerkrade) | PSV Campus De Herdgang / Jan-Louwers-Stadion / Philips Stadion (Jong PSV) | Sportcomplex Zoudenbalch / Stadion Galgenwaard (Jong FC Utrecht) | Sportpark De Toekomst / Johan-Cruyff-Arena (Jong Ajax) | Stadion De Geusselt (MVV Maastricht) | Stadion De Vijverberg (BV De Graafschap) | Timmermans Infra Stadion De Vliert (FC Den Bosch) | Yanmar Stadion (Heracles Almelo) Vorlage:Klappleiste/Ende