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Kobylisy

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Kobylisy
Datei:Führt kein Wappen.svg Lage von Kobylisy in Prag
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Hlavní město Praha
Gemeinde: Praha
Verwaltungsbezirk: Prag 8
Fläche: 323 ha
Geographische Lage: 50° 8′ N, 14° 27′ OKoordinaten: 50° 7′ 31″ N, 14° 27′ 25″ O
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Einwohner: 27.521 (31. Dezember 2015)

Kobylisy (deutsch Kobilis) ist ein Stadtteil der tschechischen Hauptstadt Prag im 8. Bezirk.

Geographie

Kobylisy liegt im Norden von Prag nördlich der großen Schleife der Moldau. Im Norden wird der Stadtteil von dem Waldstück Ďáblický háj begrenzt, aus dem die Höhe Ládví ragt, im Südosten von der Schnellstraße Liberecká, die am Stadtrand in die Autobahn D8 übergeht. Benachbarte Stadtteile sind Ďáblice (NO), Střížkov (O), Libeň (S), Troja (SW) und Čimice (NW).

Datei:Ládví 1.jpg
Einkaufszentrum und U-Bahnhof Ládví

Die Straßenbahnlinien 10, 14, 17, 24 und 25 fahren durch Kobylisy; die Linien 14 und 25 enden gegenüber der Vozovna Kobylisy, einem der sieben Wagendepots von Prag, am Nordrand des Stadtteils. Der östliche Teil besteht aus einer Plattenbausiedlung mit etwa 10.000 Bewohnern, der westliche Teil aus Einfamilienhäusern.

Seit 2004 ist das Viertel durch den U-Bahnhof Kobylisy und U-Bahnhof Ládví der Metro-Linie C erschlossen.

Geschichte

Unter dem Namen Kobolisy wird der Ort erstmals im Jahr 1297 erwähnt.<ref>Bernd Rudolf: Immobilien: Gute Zeiten für Investoren. Prager Zeitung, 12. August 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Mai 2011; abgerufen am 8. März 2017.</ref> Kobylisy wurde 1922 nach Prag eingemeindet.

Der Schießplatz Kobylisy (Kobyliská střelnice), der im Norden am Ďáblický háj liegt, wurde von den Nationalsozialisten 1942 für Massenhinrichtungen benutzt.<ref>Artikeltitel unbekannt. Prager Zeitung, 5. Dezember 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2017; abgerufen am 8. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pragerzeitung.cz</ref> Er wurde 1978 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt und bildet jetzt eine Gedenkstätte.

Weblinks

Commons: Kobylisy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />