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Johannes Metzler

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Vorlage:Hinweisbaustein Johannes Metzler d. J. (auch Hans, Mecelerus) (* 1494 in Neusohl; † 2. Oktober<ref> Crato von Crafftheim und seine Freunde, S. 55</ref> 1538) war Gräzist und Jurist.<ref> @1@2Vorlage:Toter Link/www.ub.unibas.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot </ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vierteljahresschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs: Die Familie Metzler in Feldkirch; S. 103 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vorarlberg.at (PDF; 687 kB)</ref><ref>Adolf Schimmelpfennig: Metzler, Johann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 21, Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 531 f.</ref>

Leben

Sein Vater war der Feldkircher Kaufmann Johannes Metzler d. Ä. († 1507), der als Faktor der Fugger im Bergbau in Oberungarn wirkte. Er war in Breslau eingewandert und hatte hier 1505 eine Universität gestiftet, die allerdings nicht verwirklicht wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.feldkirch.at</ref>

Er studierte in Italien Jura und Griechisch bei Richard Croke. 1519 wurde er in Siena iuris utriusque doctor. Nach seiner Italienreise begab er sich 1515 mit seinem Griechischlehrer Croke nach Leipzig, wo er kurz vor Luthers Leipziger Disputation mit Johannes Eck eintraf. Er las hier, wie Sebastian Fröschel, Griechisch. Zu seinen Schülern zählte Joachim Camerarius der Ältere. Nach Crokes Rückkehr nach Cambridge wurde er Professor der griechischen Sprache.

1525 ging er an die Elisabethschule in Breslau, wo er die erste Schulordnung verfasste, die 1528 vom Rat erlassen wurde.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 6. Oktober 2010 im Internet Archive) </ref> 1532 wurde er Ratsherr und 1534 Landeshauptmann des böhmischen Erbfürstentums Breslau, wo er noch in dieser Stellung am Gymnasium griechische und lateinische Autoren behandelt haben soll.

Er verfasste eine griechische Grammatik (Breslau 1529) und übersetzte Schriften des Plutarch und des Demosthenes. In seinen letzten Lebensjahren quälte ihn die Podagra.

Seine Grammatik wurde 1551 von Antonius Niger ergänzt und durch das ganze 16. Jh. neu aufgelegt.

Veröffentlichungen

  • Primae grammatices Graecae partis rudimenta; Hagenau, 1529
  • Johann Eck, Epistola de ratione studiorum suorum; 1538

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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