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Suhlburg

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Burg Suhlburg
Alternativname(n) Sulburg
Staat Deutschland
Ort Untermünkheim-Suhlburg
Entstehungszeit um 1400
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Burgstall
Ständische Stellung Adlige
Geographische Lage 49° 9′ N, 9° 43′ OKoordinaten: 49° 8′ 40,6″ N, 9° 43′ 5,5″ O
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Höhenlage 322,4 m ü. NHN
Suhlburg (Baden-Württemberg)
Suhlburg (Baden-Württemberg)

Die Suhlburg, auch Sulburg genannt, ist eine abgegangene Höhenburg auf 322,4 m ü. NHN auf einem linken Sporn über dem unteren Schmiedbachtal beim Weiler Suhlburg der Gemeinde Untermünkheim im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Geschichte

Die Burg wurde vermutlich Ende des 14. Jahrhunderts von einem Ratsherrn und Angehörigen eines führenden Patriziergeschlechts aus Schwäbisch Hall namens Sulmeister<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref><ref>Beschreibung des Oberamts Hall von. 1847, Geschichte der Stadt Hall; aus Amtstiteln werden Familiennamen S. 144–145 und S. 151 (Wikisource)</ref> erbaut. 1430 wurde die Burg erstmals erwähnt. Sie blieb im Besitz seiner ritteradligen Nachkommen der Sulmeister, die sich nach der Burg Senft von Suhlburg nannten.<ref>Die Suhlburg auf leo-bw</ref> Diese waren im Ritterkanton Odenwald des fränkischen Ritterkreises und durch den Erwerb von Matzenbach 1524, auch im Kanton Kocher beim schwäbischen Ritterkreis immatrikuliert.<ref>Senfft von Sulburg aus Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon Band 1, S. 469; Herausgeber Ernst Heinrich Kneschke, bei books.google.de</ref>

Melchior Senft von Suhlburg (1475–1543) vollendete die bis dahin unvollendete Burganlage im Jahre 1516, jedoch wurde die Burg bereits 1534 durch einen Großbrand wieder zerstört. Nach einer Sage soll der Brand durch Unachtsamkeit eines Familienmitglieds entstanden sein. Bei Regenwetter sei ein Senft von einem Jagdausflug in die Burg zurückgekehrt und habe seine durchnässte Kleidung vor dem Kachelofen getrocknet und dort vergessen. In der Nacht hätten die Kleidungsstücke dann Feuer gefangen und die ganze Burg in Brand gesetzt. Nachdem der Wiederaufbau gescheitert war, veräußerten die Senft die Brandruine 1543 an die Grafen von Hohenlohe.<ref>Fassbender, S. 49.</ref> Diese dürften jedoch kein großes Interesse am Wiederaufbau der Burg gehabt haben. Erst im Jahr 1622 gab es den Versuch eines Wiederaufbaus, der ebenfalls scheiterte.

Von der einstigen Burganlage, wo heute ein Wohnhaus steht, blieben nur noch Fundament- und Grabenreste erhalten.

Siehe auch: Liste schwäbischer Adelsgeschlechter

Literatur

  • Alois Schneider: Die Burgen im Kreis Schwäbisch Hall – Eine Bestandsaufnahme. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1228-7, S. 256–257.
  • Max Miller (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 6: Baden-Württemberg (= Kröners Taschenausgabe. Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, DNB 456882928.
  • Maria Fassbender: Die Familie Senft von Sulburg in Schwäbisch Hall und Umgebung. In: Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde (SWDB), Jahrgang 29, S. 47–62.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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