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Burg Altwinnenden

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Burg Altwinnenden
Datei:Ansicht Bürg Burg Altwinnenden.jpg
Ansicht von Westen

Ansicht von Westen

Alternativname(n) Burg Bürg
Staat Deutschland
Ort Winnenden-Bürg
Entstehungszeit um 1181
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Bergfried
Ständische Stellung Adlige
Bauweise Buckelquader
Geographische Lage 48° 53′ N, 9° 26′ OKoordinaten: 48° 52′ 51,6″ N, 9° 26′ 23,8″ O
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Höhenlage 420 m ü. NN
Burg Altwinnenden (Baden-Württemberg)
Burg Altwinnenden (Baden-Württemberg)

Die Burg Altwinnenden, auch Burg Bürg genannt, ist die Ruine einer Spornburg oberhalb der Straße Höfen-Stöckenhof im Ortsteil Bürg der Stadt Winnenden im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.

Lage

Der Bergfried der Burg Altwinnenden liegt auf einem Bergsporn in den westlichen Ausläufern des Schwäbisch-Fränkischen Stufenlandes.<ref>Elena Lenz: Burg Alt-Winnenden, Alt Winnenden, Bürg (Ruine). Abgerufen am 21. August 2017.</ref> Hinter dem Turm liegt der Ortsteil Bürg der Stadt Winnenden.

Geschichte

In der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Burg von den Herren von Winnenden erbaut und 1181 wurde der Bergfried von Gottfried von Winnenden auf dem Bergvorsprung errichtet.

1210 wurde die Burg als „castrum Winidum“ erwähnt, 1212 und 1225 ausgebaut. Als weitere Besitzer werden auch die Herren von Neuffen genannt. Durch Heirat Luitgards von Neuffen mit Konrad von Weinsberg fiel die Anlage an die Weinsberger, die sie 1323 an Graf Eberhard den Erlauchten verpfändeten. 1325 traten die Weinsberger ihr Eigentum an Burg und Stadt Winnenden endgültig für 4600 Heller an Graf Ulrich III. von Württemberg ab. Die Württemberger residierten nicht selber auf der Burg; sie ließen sich von adligen Dienstmännern vertreten. Die Burg verfiel im 15. Jahrhundert und wurde 1536 bis 1538 bis auf den Bergfried abgetragen. Die Steine wurden auf Befehl Herzog Ulrichs nach Schorndorf geschafft und dort zum Bau des Burgschlosses und der Stadtmauer verwendet. Als die Anlage schließlich weitgehend abgetragen war, verloren die Württemberger das Interesse an der alten Festung. 1581 kaufte die Gemeinde Bürg die Ruinen samt Grundstücken (Obstgärten und 6 Morgen Ackerland) für 310 Gulden.

Heutige Nutzung

Der noch erhaltene Turm ist an zwei Seiten von einem Hotel umbaut und gehört zu dessen Anlage. Er ist deshalb nicht öffentlich zugänglich. Optisch weist nur noch der Turm auf die Existenz einer Burg an dem Standort hin. Die älteren Gebäude des Hotels wurden durch zahlreiche Anbauten immer wieder erweitert.

Beschreibung

Von der ehemaligen kastellähnlichen Burganlage ist nur noch der runde 23 Meter hohe Bergfried mit einem Durchmesser von 7,5 Metern und einer Mauerstärke von 2,8 Metern mit Buckelquadermauerwerk erhalten.

Literatur

  • Eugen Bellon: Zur Siedlungs- und Weinbaugeschichte im Raum Waiblingen-Winterbach. Natur-Rems-Murr-Verlag, Remshalden 1992, ISBN 3-927981-26-5, S. 336f.
  • Gerhard Fritz, Roland Schurig (Hrsg.): Die Burgen im Rems-Murr-Kreis. 1. Ausgabe. Verlag Manfred Hennecke, Remshalden 1994, ISBN 3-927981-42-7, S. 125–128.
  • Georg Dehio, Dagmar Zimdars: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg I: Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe. München 1993.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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