Zum Inhalt springen

Tores

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. März 2026 um 18:39 Uhr durch imported>Murli (Umbenennung defakto nicht durchgeführt, erstmal den alten Namen wieder setzen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Tores
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Wappen von Tores
Tores (Ukraine)
Tores (Ukraine)
Tores: Gradzahl-Fehler: NS: Breitengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Längengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Einwohner Zahlenformat
Tores ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Rajon Horliwka
Höhe: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m
Fläche: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)

Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“

Postleitzahlen: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorwahl: +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geographische Lage: Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
KATOTTH: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
KOATUU: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 2 Siedlungen städtischen Typs, 2 Dörfer, 1 Ansiedlung
Verwaltung
Adresse: вул. Піонерська 3
86600 м. Чистякове
Website: http://torez.info/
Tores (Oblast Donezk)
Tores (Oblast Donezk)
Tores: Gradzahl-Fehler: NS: Breitengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Längengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Tores ohne Koordinaten
i1

Tores ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) – ukrainisch offiziell seit dem 12. Mai 2016 Tschystjakowe {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Верховна Рада України; Постанова від 12.05.2016 № 1351-VIII Про перейменування окремих населених пунктів та районів на тимчасово окупованих територіях Донецької та Луганської областей</ref>) ist eine ost-ukrainische Industriestadt in der Oblast Donezk im südlichen Donbass mit 55.000 Einwohnern (2017).<ref name="Bevölkerungszahlen" />

Seit 1964 war sie nach Maurice Thorez, dem früheren Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Frankreichs, benannt.

Datei:Шахтеры-торез.jpg
Bergarbeiterdenkmal in Tschystjakowe

Stadtgemeinde

Die Stadtgemeinde besteht neben der eigentlichen Stadt noch aus den 2 Siedlungen städtischen Typs Pelahijiwka und Rossypne und hat insgesamt 81.918 Einwohner (1. Juli 2012).<ref name="Statistik Oblast Donezk">Bevölkerungszahlen der Oblast Donezk vom Statistischen Zentralamt in Donezk</ref>

Geschichte

Die Stadt wurde 1778 als kleine Siedlung am Zusammenfluss zweier kleinerer Flüsse von entlaufenen Leibeigenen aus verschiedenen Provinzen Russlands gegründet. Als im Jahre 1800 von General Leonow die Sloboda (eine altrussische Gemeindeform) Alexejewka gegründet wurde, lebten in dem Ort 225 Menschen.

Seit den 1860er Jahren ist die Stadt ein Zentrum des Steinkohlenbergbaus. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts trug die Ortschaft nach dem Kaufmann Tschistjakow aus Taganrog den Namen Tschistjakowo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bzw. ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 1875 wurde die Tschistjakower Bergbaugesellschaft gegründet. Im Norden der Stadt existieren noch heute deren beide Gruben Naklonnaja und Galerija, ebenso wie die Grube Nadja der Alexejewka-Bergbaugesellschaft. 1909 wurden im Gebiet um Tschistjakowe rund 77.000 Tonnen (4.700.000 Pud) Kohle gefördert, bis 1916 stieg die Fördermenge auf 1.258.000 Tonnen (78.800.000 Pud) an.

1924 gab es im Bergbaurevier um Tschystjakowe 142 Siedlungen mit insgesamt 44.679 Einwohnern. 1932 wurde der Ort zur Stadt erhoben. 1933 erfolgte der Zusammenschluss von 10 Gruben zum Trust Tschistjakowugol.

In den 1940er Jahren war Tschystjakowe in drei (heute nicht mehr bestehende) Stadtbezirke gegliedert: Tscherwona Sirka („Roter Stern“), Piwdenna Hrupa („Südgruppe“) und Stanzyja Tschystjakowe („Bahnhofsgebiet“).

1964 wurde die Stadt nach dem im gleichen Jahr verstorbenen früheren Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Frankreichs, Maurice Thorez, in Tores umbenannt.

Seit Sommer 2014 ist der Ort im Verlauf des Ukrainekrieges durch Separatisten der Volksrepublik Donezk besetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ministerkabinett der Ukraine (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Mai 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/search.ligazakon.ua, 7. November 2014 N 1085-р (ukrainisch)</ref>

Der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt ist der seit Jahren rückläufige Steinkohlenbergbau. Mit diesem wirtschaftlichen Rückgang geht auch die Entwicklung der Einwohnerzahl einher.

Absturz von MH17

Während des Krieges in der Ukraine stürzte am 17. Juli 2014 das Passagierflugzeug des Malaysia-Airlines-Flug 17 auf dem Territorium ab. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand wurde sie versehentlich von russischen Separatisten mit einer Buk-Rakete abgeschossen.

Bevölkerungsentwicklung

1979 1989 2001 2005 2017
87.209 88.049 72.346 66.446 55.511

Quelle:<ref name="Bevölkerungszahlen">Bevölkerungsentwicklung auf pop-stat.mashke.org; abgerufen am 19. Dezember 2017.</ref>

Verkehr

In Tores existierte ein gut entwickeltes öffentliches Verkehrssystem. 31 Linien werden von Bussen bzw. Linientaxis bedient.

Stark frequentierte Verbindungen bestehen nach Snischne und nach Schachtarsk. Durch die Stadt verläuft die Fernstraße von Donezk nach Luhansk. Vom zentralen Busbahnhof führten Fernbuslinien nach Donezk, Charkiw und andere wichtige Städte im Osten der Ukraine.

Eisenbahnverbindungen bestanden von den drei Bahnhöfen:

und den zwei Haltepunkten für elektrifizierte Fernstrecken:

  • Dronowo
  • Woskressenske

Weblinks

Commons: Tores – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Donezk