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Kurt von Schleinitz

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Datei:Bundesarchiv Bild 146-2007-0036, Kurt Freiherr v. Schleinitz.jpg
Kurt Freiherr von Schleinitz, 1912

Kurt Hans Julius Freiherr von Schleinitz (* 18. April 1859 in Oberförsterei Kunersdorf, Kreis Zauch-Belzig, Provinz Brandenburg; † 5. Juni 1928 in Berlin-Zehlendorf<ref>Sterberegister des Standesamtes Zehlendorf von Berlin Nr. 260/1928 (kostenpflichtig Online bei Ancestry).</ref>) war ein preußischer Generalmajor und bis zum 13. April 1914 Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika.

Leben

Herkunft

Kurt, Sohn des Forstwissenschaftlers Freiherr Gustav von Schleinitz (1820–1888) und der Marie Elsholtz, war ein Nachkomme der preußischen Linie des alten meißnischen Adelsgeschlechtes von Schleinitz.

Militärkarriere

1879 wurde er Fahnenjunker und 1880 Sekondeleutnant im 2. Garde-Regiment zu Fuß, 1888 im Garde-Schützen-Bataillon. 1889 wurde er Premierleutnant, 1890 in das Mecklenburgische Füsilier-Regiment Nr. 90 versetzt, 1894 Hauptmann im Mecklenburgischen Grenadier-Regiment Nr. 89. 1897 wurde, unter anderem aus den Halbbataillonen der Mecklenburger Brigade, zum 1. April das 3. Hanseatische Infanterie-Regiment Nr. 162 formiert und Schleinitz als Teil der 89er nach Lübeck versetzt.<ref name="Koloniallexikon1920"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schleinitz, Kurt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de, in: Heinrich Schnee (Hrsg.); Deutsches Kolonial-Lexikon. Band III, Quelle & Meyer, Leipzig 1920, S. 299.</ref>

Am 22. Juli 1900 trat Schleinitz in die Schutztruppe als Hauptmann ein. In den Jahren 1905 und 1906 beteiligte er sich an der Unterdrückung des Maji-Maji-Aufstands.<ref name=Koloniallexikon1920/> Seit dem 28. Mai 1907 war er Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. In dieser Funktion hatte man ihn am 1. Oktober 1912 zum Oberstleutnant befördert. Schleinitz musste seinen Abschied als Kommandeur nehmen, da er von seinen Askari begangene Übergriffe an Zivilisten nicht ahndete.<ref>Deutsch-Ostafrikanische Zeitung. vom 2. Februar 1907.</ref>

Während des Ersten Weltkriegs wurde Schleinitz als Oberst z. D. wiederverwendet. Er kommandierte das Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 26<ref>Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1926, S. 702.</ref> und erhielt am 30. März 1918 den Charakter als Generalmajor.<ref>Militär-Wochenblatt. Nr. 123 vom 6. April 1918, S. 2953.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Kurt von Schleinitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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