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Cyanometer

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Datei:Cyanometer by Martin Bricelj Baraga, Kunstobjekt MillstART Kärnten 02.jpg
Das Cyanometer ist eine runde Scheibe mit zum Beispiel 53 verschiedenen Farbtönen, beginnend mit Weiß=0 und endend mit 52=Schwarz. Damit lässt sich der jeweils exakte Blauton des Himmels ermitteln.
Datei:Matériel de recherche, Horace-Bénédict de Saussure deuxième schéma du cyanomètre, 1788 © Collection Musée d’histoire des sciences, Geneva.jpg
Ein Cyanometer von Horace-Bénédict de Saussure (aus der Sammlung von Musée d'histoire des sciences in Genf)

Ein Cyanometer (griech., deutsch ursprünglich auch „Kyanometer“<ref>Goebel: Ueber das Kyanometer. In: Journal für Chemie und Physik. S. 238 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) ist ein Instrument zur Messung der Intensität der blauen Himmelsfarbe. Dieses Messgerät wurde von Horace-Bénédict de Saussure gegen Ende des 18. Jahrhunderts entwickelt.<ref>Himmelsblau in 53 Stufen. In: farbimpulse.de. 13. August 2014, abgerufen am 14. September 2019 (Abbildung eines Cyanometers).</ref> Aus der Messung kann auf die Beschaffenheit der Atmosphäre geschlossen werden: Sie ist umso durchsichtiger bzw. der Himmel umso blauer, je weniger Wasser im dampfförmigen Zustand sie enthält.

Alexander von Humboldt führte bei seiner Forschungsreise nach Amerika (1799–1804) ein Cyanometer mit, das er 1798 in Paris erworben haben soll.<ref>Götz Hoeppe: Why the sky is blue: discovering the color of life. Princeton University Press, Princeton (New Jersey) 2007, ISBN 978-0-691-12453-7, S. 110 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Forscher des britischen National Physical Laboratory ermittelten 2006 mit einem Kolorimeter Rio de Janeiro, Neuseeland und Australien als Orte mit dem kräftigsten Blau des Himmels.<ref>Rio hat das strahlendste Blau: Forscher ermitteln den Ort mit der intensivsten Farbe des Himmels. In: farbimpulse.de. 30. August 2006, abgerufen am 14. September 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />