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Flammennebel

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Emissionsnebel
Daten des Flammennebel
Datei:The hidden fires of the Flame Nebula.jpg
Aufnahme mittels VISTA
Vorlage:Sternkarte
Vorlage:AladinLite
Sternbild Orion
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension Vorlage:RektaszensionEasy <ref name="NED">NASA/IPAC EXTRAGALACTIC DATABASE</ref>
Deklination Vorlage:DeklinationEasy <ref name="NED">NASA/IPAC EXTRAGALACTIC DATABASE</ref>
Erscheinungsbild
Scheinbare Helligkeit (visuell) mag
Scheinbare Helligkeit (B-Band) mag
Winkelausdehnung 30,0' × 30,0'<ref name="SEDS">SEDS: NGC 2024</ref>
Ionisierende Quelle
Bezeichnung IRS2b (?)
Typ
Physikalische Daten

Zugehörigkeit Orion-Komplex (Milchstraße)
Entfernung 1500 Lj
Durchmesser 13 Lj
Geschichte
Entdeckung Friedrich Wilhelm Herschel
Datum der Entdeckung 1. Januar 1786
Katalogbezeichnungen
 NGC 2024 • GC 1227 • H V 28 • CED 55P

Der Flammennebel (auch als Flammender Baum oder NGC 2024 bezeichnet) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Der Flammennebel ist Teil des Orion-Komplexes, eines Sternentstehungsgebiets, zu dem unter anderem auch IC 434 mit dem Pferdekopfnebel und der Orion-Nebel gehören.

Der Flammennebel wurde am 1. Januar 1786 von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt.<ref>Seligman</ref>

Morphologie

Die scheinbare Ausdehnung des Flammennebels beträgt 30,0' × 30,0' und seine Entfernung wird auf etwa 1500 Lichtjahre geschätzt. Von der Erde aus gesehen liegt der Flammennebel unmittelbar östlich des hellen Sternes Alnitak (Zeta Orionis); dabei handelt es sich jedoch nur um eine scheinbare Nähe, denn letzterer liegt nur etwa halb so weit von der Erde entfernt und es besteht kein Zusammenhang zwischen den beiden Objekten.

Infrarot-Untersuchungen des Nebels haben einen dichten und sehr jungen Sternhaufen im Zentralgebiet des Flammennebels gezeigt, der im sichtbaren Licht von Staubwolken verdeckt wird. Das Alter des Sternhaufens wird auf weniger als eine Million Jahre geschätzt; viele seiner Sterne sind von Akkretionsscheiben umgeben. Einer dieser Sterne mit der Bezeichnung IRS2b wurde auch als vermutliche Ionisationsquelle des Nebels identifiziert.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

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