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Grocholub

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Grocholub
Vorlage:Platzhalterbild
Grocholub (Polen)
Grocholub (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Krapkowice
Gmina: Walzen
Fläche: 7,04 km²
Geographische Lage: 50° 24′ N, 18° 1′ OKoordinaten: 50° 23′ 33″ N, 18° 1′ 11″ O
 {{#coordinates:50,3925|18,019722222222|primary
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Höhe: 180 m n.p.m.
Einwohner: 359 (31. Dez. 2020<ref>Raport o Gminie Walce - Einwohnerzahlen</ref>)
Postleitzahl: 47-344
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Grocholub (polnisch Grocholub) ist ein Ort in der Landgemeinde Walzen (Walce ) im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie

Das Angerdorf Grocholub liegt drei Kilometer nordöstlich von Walzen, zehn Kilometer südöstlich von Krapkowice (Krappitz) und 32 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene). Ortsteil von Grochulub ist die Kolonie Swornica (Kolonie Erbersdorf).

Nachbarorte von Grocholub sind im Nordosten Straduna (Stradunia ), im Osten Kamionka (Kamionka) und im Südwesten Walzen (Walce).

Geschichte

Datei:2011-06 Grocholub 02.jpg
Ortspartie mit Glockenkapelle
Datei:2011-06 Grocholub 03.jpg
Gefallenendenkmal

Grocholub wurde 1228 erstmals urkundlich als Grocholuba erwähnt.<ref>Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetseite der Gemeinde Walzen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.walce.pl</ref> 1534 erfolgte eine Erwähnung als Chrocholow.<ref name="Knie" />

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Grocholub ab 1816 zum Landkreis Neustadt O.S. im Regierungsbezirk Oppeln. 1842 wurde im Ort eine Schule eingerichtet.<ref name="Triest" /> 1845 bestanden im Ort ein Vorwerk, ein Wirtshaus, eine katholische Schule und 69 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Grocholub 431 Menschen, davon drei evangelisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 181.</ref> 1861 zählte Grocholub 17 Bauern, 16 Gärtner und 41 Häusler sowie eine Brennerei. Die katholische Schule zählte im gleichen Jahr 82 Schüler.<ref name="Triest">Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 1077.</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Twardawa gegründet, welcher die Landgemeinden Dobersdorf und Twardawa und die Gutsbezirke Dobersdorf und Twardawa umfasste.<ref name="Territorial">Territorial Amtsbezirk Twardawa/Hartenau</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 276 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 58 für Polen.<ref>Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 29. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Grocholub verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 556 Einwohner. Am 15. Juni 1936 wurde der Ort in Erbersdorf umbenannt. 1939 hatte der Ort 553 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.<ref name="Verw">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 unter polnische Verwaltung, wurde in Grocholub umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Krapkowicki. Am 4. April 2006 wurde in der Gemeinde Walzen, der Grocholub angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt.

Sehenswürdigkeiten

  • Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege
  • Wegekapelle mit Glockenturm
  • Wegekapelle mit Nepomukstatue
  • Wegekapelle mit Marienstatue
  • Steinernes Wegekreuz

Vereine

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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