Zum Inhalt springen

St. Suitbertus (Remscheid)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. März 2026 um 17:54 Uhr durch imported>ⵓ (•4 externe Links geändert• 🌐︎).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:St. Suitbertus in Remscheid, Repro PAOLO MIOLA, Remscheid.jpg
Die Kirche St. Suitbertus erhielt erst im Jahre 1895 ihren Glockenturm im westlichen Anbau
Datei:Remscheid, Katholische Kirche.jpg
St. Suitbertus von Nordosten (2004)

Die Kirche St. Suitbertus ist eine katholische Kirche in der Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Die neuromanische, dreischiffige Basilika mit Querhaus und wurde 1883–1884 nach Plänen von August Carl Lange gebaut und am 28. September 1884 geweiht. 1895 folgte der Bau des Glockenturms.<ref>100 Jahre St. Suitbertus-Kirche in Remscheid, Remscheid, 1983</ref>

Die Kirche ist dem hl. Suitbertus geweiht.

Gemeinde

Heute gehört die Kirche zur Pfarrei St. Suitbertus im Dekanat Remscheid im Erzbistum Köln.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Institutionsschematismus Erzbistum Köln (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) (PDF; 935 kB)</ref>

Am 1. Januar 2011 haben sich die früher selbständigen Kirchengemeinden St. Engelbert, St. Marien, St. Suitbertus und St. Josef zur Pfarrei St. Suitbertus zusammengeschlossen.

Orgel

Die Orgel wurde 1962 von dem Orgelbauer Klais (Bonn) erbaut. Das Instrument hat 33 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nähere Informationen zur Orgel (Memento vom 19. August 2010 im Internet Archive)</ref>

I Rückpositiv C–
Holzgedackt 8′
Venezianerflöte 4′
Principal 2′
Sifflöte 113
Acuta III–IV
Stabspiel III
Holzregal 8′
II Hauptwerk C–
Quintadena 16′
Principal 8′
Rohrflöte 8′
Oktav 4′
Singend Gedackt 4′
Hohlflöte 2′
Sesquialter II
Mixtur IV-V
Trompeta de batalla 8′
III Schwellwerk C–
Holzflöte 8′
Salicional 8′
Principal 4′
Nasard 223
Schwegel 2′
Terz 115
Scharff IV
Trompette harm. 8′
Hautbois 4′
Tremulo
Pedal C–
Prinzipal 16′
Subbass 16′
Oktav 8′
Bartpfeife 8′
Choralbass 4′
Rauschpfeife III
Posaune 16′
Holzschalmey 8′
  • Koppeln: I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Glocken

Nach Fertigstellung des Glockenturmes im Jahr 1895 lieferte die Glockengießerei Otto aus Hemelingen/Bremen drei Kirchenglocken aus Bronze, die die Glockenbeschlagnahmen der beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts überstanden haben.<ref>Gerhard Reinhold: Otto Glocken - Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto. Selbstverlag, Essen 2019, ISBN 978-3-00-063109-2, S. 588, hier insbes. 78, 4423, 443, 508.</ref><ref>Gerhard Reinhold: Kirchenglocken - christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen/NL 2019, S. 556, hier insbes. S. 97, 474, urn:nbn:nl:ui:22-2066/204770 (Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen).</ref>

Glocken von St. Suitbertus in Remscheid<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Glockenbuch Dekanat Remscheid (Memento vom 6. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 207 kB)</ref>
Glocke Name Gussjahr Gießer, Gussort Durchmesser Masse Schlagton
1 Suitbertusglocke 1895 Glockengießerei Otto,
Hemelingen/Bremen
1773 mm 3220 kg B° ±0
2 Katharinaglocke 1462 mm 1896 kg des' +3
3 Muttergottesglocke 1287 mm 1315 kg es' +2

Weblinks

Commons: St. Suitbertus (Remscheid) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 10′ 41,7″ N, 7° 11′ 42,8″ O

 {{#coordinates:51,178253395833|7,1952295302778|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}