Christian Mehrens
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 19. Januar 1972 (54 Jahre und 134 Tage) | |
| Geburtsort | Kiel, Deutschland | |
| Größe | 211 cm | |
| Position | Center | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1991–1992 Deutschland DJK Adler Essen-Frintrop 1992–1993 Deutschland MTV 1846 Gießen 1993–1995 Deutschland Forbo Paderborn 1995–1999 Deutschland Dragons Rhöndorf 1999–2000 Deutschland SG Braunschweig 2000 Deutschland Herzogtel Trier 2000–2003 Deutschland RheinEnergie Köln 2003 Deutschland Avitos Gießen 2003–2004 Deutschland Düsseldorf Magics | ||
| Vereine als Trainer | ||
| 2004–2008 Deutschland Bergheim Bandits 2008–2009 Deutschland Köln 99ers (Damen) 2009–2011 Deutschland MTV Köln 2012–2016 Deutschland Dragons Rhöndorf (Co-Trainer) 2012–2016 Deutschland SG Bonn/Rhöndorf (Co-Trainer) 2016 Deutschland Dragons Rhöndorf 2016–2019 Deutschland SG Bonn/Rhöndorf | ||
Christian Mehrens (* 19. Januar 1972 in Kiel) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Der schlaksige Center war in den Spielzeiten 1994/95 und 1996/97 der beste Shotblocker der Basketball-Bundesliga.<ref name="Magics" /> Nach seiner Spielerkarriere wurde Mehrens als Trainer tätig.
Laufbahn
Als Jugendlicher weilte Mehrens Ende der 1980er ein Jahr in den Vereinigten Staaten,<ref name=":02">Der emotionale Leader. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 129–131.</ref> er gehörte in der Saison 1988/89 der Schulmannschaft der Citrus High School im Bundesstaat Florida an. Von 1989 bis 1991 spielte er in der Jugend von Bayer Leverkusen, in der Saison 1991/92 stand er im Aufgebot von DJK Adler Essen-Frintrop in der 2. Basketball-Bundesliga.<ref>Spieler: Christian Mehrens. In: Avitos Gießen. Abgerufen am 2. März 2022.</ref> Er bestritt seine erste Erstliga-Saison 1992/93 in Gießen. Bereits im Januar 1993 kehrte er jedoch in die 2. Bundesliga zurück und spielte in Paderborn. Unter dem Namen Forbo Paderborn gelang den Ostwestfalen 1994 der Aufstieg in die erste Liga.<ref>50 Jahre Basketball in Paderborn: Drei Tage für die Geschichtsbücher. In: Neue Westfälische. 14. September 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. September 2025.</ref> Nach dem postwendenden Abstieg spielte Mehrens in der Folge für den Rhöndorfer TV. Nach einer starken Saison 1996/97, in der Mehrens mit Rhöndorf Zweiter der Bundesliga-Hauptrunde geworden war,<ref name=":5">Alle Saisons im Überblick. In: Basketball Bundesliga GmbH (Hrsg.): 50 Jahre Basketball Bundesliga. Köln, ISBN 978-3-7307-0242-0, S. 205–209.</ref> verhinderte eine Bandscheibenoperation, dass er zur Nationalmannschaft eingeladen wurde.<ref name=":02" /> 1999 verkauften die Rhöndorfer ihre Erstligalizenz nach Frankfurt an die Skyliners. Mehrens, zu dessen Stärken neben dem Blocken von gegnerischen Würfen auch eine für einen Spieler seiner Größe beachtenswerte Schnelligkeit, eine emotionsgeladene Spielweise sowie sein Wurf zählten, wechselte daraufhin nach Braunschweig. Dort war er Mannschaftskapitän<ref name=":02" /> und mit 5,8 Rebounds je Begegnung zweitbester Braunschweiger in dieser Wertung.<ref name=":0">Das Team 99/00. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 126.</ref> Nach einer Spielzeit in Braunschweig war er in der Saison 2000/01 zunächst in Trier aktiv, bevor er im Dezember 2000 zurück an den Rhein zum ein Jahr vorher gegründeten Klub Köln 99ers in die Regionalliga wechselte. Nach der Regionalligameisterschaft 2001 übersprang der Klub die zweite Liga und erhielt die Erstligalizenz von Rhöndorf, für die diese neuerlich qualifiziert hatten, aber nicht wahrnehmen wollten. Nach der Vizemeisterschaft mit RheinEnergie Cologne in der Saison 2001/02 wechselte Mehrens während der Saison 2002/03 zurück nach Gießen, wo er seine Erstliga-Karriere ursprünglich begonnen hatte und spielte dort die Saison zu Ende.<ref>Schoenen-Dunk.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Christian Mehrens wechselt nach Gießen ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Pressemitteilung von RheinEnergie Cologne, veröffentlicht am 28. Februar 2003, abgerufen am 27. März 2010</ref> In der folgenden Saison war er wieder am Rhein zu finden und spielte für die Düsseldorf Magics in der zweiten Liga.<ref name="Magics" />
Nach der Saison 2003/04 beendete Mehrens seine Spielerlaufbahn im Berufsbasketballsport und arbeitete zunächst als Trainer bei den Bergheim Bandits in der Regionalliga. Im Dezember 2007 war er während eines Brasilien-Urlaubs mehrere Tage Gast bei Pelé. Ein gemeinsamer Freund hatte den Kontakt hergestellt. Mehrens machte in dieser Zeit beim 1. FC Köln eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann.<ref name=":02" /> In der Saison 2008/09 war Mehrens Trainer der Damen-Mannschaft der Köln 99ers in der zweiten Liga.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Nach dem Konkurs der Köln 99ers wurde auch diese Mannschaft zurückgezogen und Mehrens arbeitete danach als Trainer beim MTV Köln 1850 in der Oberliga.<ref>MTV-Koeln.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mülheimer Turnverein Köln von 1850 – Abteilung Basketball ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Januar 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 27. März 2010</ref> 2010 schaffte er mit dieser Mannschaft den Aufstieg in die 2. Regionalliga West.<ref>Basketball: Aufstieg in die 2. Regionalliga. Stadtsportbund Köln, 6. Mai 2010, abgerufen am 19. Mai 2017.</ref>
Zur Saison 2012/13 wurde Mehrens neuer Co-Trainer bei den Dragons Rhöndorf. Er unterstützte bei dem Verein als Co-Trainer die Arbeit von Olaf Stolz bei der Spielgemeinschaft SG Bonn / Rhöndorf in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga und wurde als Cheftrainer der 2. Mannschaft der Dragons Rhöndorf in der 2. Regionalliga West tätig. Nach dem Rücktritt von Boris Kaminski wurde Mehrens im Januar 2016 neuer Cheftrainer der Zweitligamannschaft der Dragons Rhöndorf. Nach dem Abstieg der Rhöndorfer erhielt Mehrens keinen neuen Vertrag und kehrte als Trainer zur SG Bonn / Rhöndorf zurück. Nach dem Ende der Saison 2018/19 verließ Mehrens die gemeinsame Nachwuchsarbeit der Telekom Baskets Bonn und Dragons Rhöndorf.
In seiner Arbeit als Erzieher am Schloss Hagerhof<ref>Erzieher. In: Schloss Hagerhof. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. September 2025.</ref> wurde er an dem Internat auch für die Betreuung von Basketballmannschaften zuständig.<ref>Hagerhof-Basketballer qualifizieren sich für das Landesfinale. In: Schloss Hagerhof. 20. Februar 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. September 2025.</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name="Magics">Schoenen-Dunk.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Düsseldorf Magics verpflichten Christian Mehrens ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Pressemitteilung der Düsseldorf Magics, veröffentlicht am 8. August 2003, abgerufen am 27. März 2010</ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mehrens, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 19. Januar 1972 |
| GEBURTSORT | Kiel |
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