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Mertloch

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Mertloch COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 16′ N, 7° 18′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137070}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 16′ N, 7° 18′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Maifeld
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137070}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56753
Vorwahl: 02654
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 070
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 4
56751 Polch
Website: www.mertloch.de
Ortsbürgermeisterin: Birgit Schneider
Lage der Ortsgemeinde Mertloch im Landkreis Mayen-Koblenz
Datei:Mertloch in MYK.svg
Karte

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Mertloch ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und wird von der Verbandsgemeinde Maifeld verwaltet, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.

Geographie

Mertloch liegt drei Kilometer südlich von Polch in einer Talmulde. Südlich des Ortes entspringt der Nothbach. Zu Mertloch gehören auch die Wohnplätze Brückenmühle, Eltzerhof, Gerberhof, Künzerhof und Marienhäuserhof.<ref name="GV2022p37">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Mertloch wurde im Jahr 964 unter dem Namen Martiliacum erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Hochgericht Münster, das als Teil der Pellenzgerichte vom 13. bis zum 15. Jahrhundert ein Lehen der Grafen von Virneburg war und dann an Kurtrier zurückfiel. Mertloch stellte einen der Heimburger des Gerichts. 1684 umfasste die Ortschaft 49 Feuerstellen. Landesherrlich gehörte sie bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand der Verwaltung des Amtes Münster-Maienfeld. Im Jahr 1787 lebten 368 Einwohner im Ort.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 144, 155, 210.</ref>

Eine jüdische Gemeinde bestand seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis nach 1933. Zu dieser Gemeinde gehörten auch die wenigen jüdischen Einwohner von Gappenach. Es gab verschiedene jüdische Einrichtungen, zu denen eine Schule, eine Synagoge<ref>Synagoge in Mertloch. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands RheinlandVorlage:Abrufdatum</ref> und ein Friedhof zählten.

Mertloch erhielt 1916 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Polch–Münstermaifeld. Auf der ehemaligen Bahntrasse durchquert der Maifeld-Radwanderweg den Ort.

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mertloch, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 13. Dezember 2022.</ref>

Jahr Einwohner
1815 582
1835 733
1871 809
1905 827
1939 878
1950 1.052
1961 927
Jahr Einwohner
1970 994
1987 1.047
1997 1.381
2005 1.482
2011 1.401
2017 1.374
2024 1.338<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>
Datei:Einwohnerentwicklung von Mertloch.svg
Einwohnerentwicklung von Mertloch von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Mertloch besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl WGM<templatestyles src="FN/styles.css" /> * WGS<templatestyles src="FN/styles.css" /> ** Gesamt
2024 6 10 16 Sitze<ref>Mertloch, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Mertloch. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref>
2019 9 7 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinderatswahl 2019 Mertloch (Memento vom 5. Juni 2019 im Internet Archive)</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

* 
WGM: Wählergruppe Müller

<templatestyles src="FN/styles.css" />

** 
WGS: Wählergruppe Schneider

Bürgermeister

Birgit Schneider wurde am 10. Juli 2024 Ortsbürgermeisterin von Mertloch.<ref>Matthias Dahmen: Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Mertloch. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 27/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 1. Juli 2024, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 88,7 % gewählt worden.<ref>Mertloch, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Mertloch. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref>

Schneiders Vorgänger Matthias Dahmen hatte das Amt 2019 von Stefan Geisbüsch übernommen, der damals nicht erneut kandidiert hatte.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 24. Januar 2020 (siehe Maifeld, Verbandsgemeinde, neunte Ergebniszeile).</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Mertloch]] Blasonierung: „In Rot ein silberner Schrägbalken, belegt mit blauem Sturzfeh.“
Wappenbegründung: Es wird seit einem Beschluss der Vertretungskörperschaft vom 30. Juni 1976 geführt und erinnert an das Siegelbild eines Mayener Burgmanns von Mertloch um 1340. Das Wappen stützt sich nach Unterlagen des Landeshauptarchivs Koblenz in etwa auf das frühere Wappen des D. von Mertloch, kurtrierischer Burgmann zu Mayen um 1340.

Sehenswürdigkeiten

  • Auf einer Kuppe zwischen Mertloch und Naunheim liegt die Heilig-Kreuz-Kapelle.
  • Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände wurde ein Wasserspielplatz angelegt.
  • Jedes 2. Jahr im Sommer findet außerdem der Mertlocher Bauernmarkt statt.

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Literatur

  • Manfred Rüttgers: Ortsfamilienbuch Mertloch – Einig – Gering – Kollig. 2. Auflage. (= Familien im Maifeld 1) Cardamina, Weißenthurm 2018; ISBN 978-3-86424-409-4

Weblinks

Commons: Mertloch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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