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Gappenach

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Gappenach COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 16′ N, 7° 21′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137027}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 16′ N, 7° 21′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Maifeld
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137027}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56294
Vorwahl: 02654
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 027
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 4
56751 Polch
Website: www.gappenach.com
Ortsbürgermeister: Udo Heinemann
Lage der Ortsgemeinde Gappenach im Landkreis Mayen-Koblenz
Datei:Gappenach in MYK.svg
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Gappenach Ansicht.jpg
Ortsansicht

Gappenach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maifeld an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.

Geographie

Gappenach liegt etwa drei Kilometer nordwestlich der Stadt Münstermaifeld sowie dreieinhalb Kilometer südöstlich der Stadt Polch. Die Ortschaft erstreckt sich auf einem nach Nordosten zum Nothbach leicht abfallenden Gelände. Naturräumlich lässt sich das Gemeindegebiet der sanft gewellten Niedermaifelder Senke zuordnen. Zu Gappenach gehören die Wohnplätze Birkenhof, Gänsmühle, Geismühle, Mehlmühle und Neumühle.<ref name="GV2022p37">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Im Jahr 1215 wird Heinrich von Gappenaco genannt. Gappenach war ein Reichsdorf, das 1338 die Grafen von Virneburg übertragen erhielten.

Über die Geschichte von Gappenach liegen umfangreiche Forschungen vor. Der keltische Name Gappiniacum soll sich von dem Personennamen Gappius als Siedlung des Gappinius herleiten. Römische Villen und fränkische Gräber wurden mehrfach in der Gemarkung ans Tageslicht gehoben. Die erste Erwähnung datiert aus dem Jahre 1257, wo in Gappenache eine Schäferei vererbt wird. Anfang des 13. Jahrhunderts tritt ein dort ansässiges Rittergeschlecht (drei silberne Lilien als Wappen) in Erscheinung. In einer großen Zahl von Schenkungsurkunden findet sich der Name (Gapinacha, Gabnach, Gappnach, Gabbenach u. ä.) während des ganzen Mittelalters. Lange Jahrhunderte wird Gappenach als „kaiserfreies Reichsdorf“ genannt, das zu keinem Hochgericht Schöffen (Heimburger) entsandte, da der Kaiser oberster Gerichtsherr war. Kaiser Ludwig der Bayer wies 1338 den Ort vorübergehend dem Grafen Heinrich von Virneburg zu.

Im Trierer Feuerbuch von 1563 wird Gappenach mit 22 Feuerstellen ausdrücklich mit dem Zusatz „kaiserfrei“ erwähnt. Erst nach 1589 kommt der Ort in kurtrierischen Besitz und zum Hochgericht Münstermaifeld. Im Jahre 1813 zählte man 49 Häuser und 268 Personen.

Die Kirche des Ortes, St. Maximin geweiht, wurde 1670 erbaut unter Einbeziehung älterer Teile und eines romanischen Turmes. Der alte Altar, in der Kunstwissenschaft als „Gappenacher Altar“ bezeichnet, ist eine Schöpfung des moselländischen Renaissance-Bildhauers Johannes Gross und steht nach wechselvollem Schicksal seit 1957 in der Bantus-Kapelle im Bering des Bischöflichen Generalvikariats Trier.

In Gappenach bestand im Mittelalter eine nicht unbedeutende Glockengießerei, in der möglicherweise auch Gebrauchsgegenstände wie Kannen und Maifelder Zinngeschirr hergestellt wurden.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Gappenach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Jahr Einwohner
1815 268
1835 291
1871 296
1905 271
1939 245
1950 328
Jahr Einwohner
1961 248
1970 223
1987 220
1997 304
2005 341
2024 352

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Gappenach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Udo Heinemann (Ortsbürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Gappenach am 9. Juni 2024. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 24/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>

Bürgermeister

Udo Heinemann wurde 2014 Ortsbürgermeister von Gappenach. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 77,97 %<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Maifeld, Verbandsgemeinde, zweite Ergebniszeile. Abgerufen am 20. Januar 2020.</ref> und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 86,8 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Gappenach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Gappenach. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>

Heinemanns Vorgänger Arnold Probstfeld hatte das Amt 26 Jahre ausgeübt.<ref>Udo Heinemann: Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderat. Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld, Polch, 25. Juli 2024, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Gappenach]] Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit durchgehendem roten Kreuz, in Schwarz 3 (2:1) silberne Lilien.“
Wappenbegründung: Das rote Kreuz erinnert an Kurtrier, während die Lilien aus dem Siegel eines Ritters Arnold Hering von Gappenach 1326 entnommen sind.

Die Ortsgemeinde führt das Wappen seit 1978.

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche ist im Kern romanisch und weist eine Tür aus dem 13. Jahrhundert auf.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Gappenach

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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