Kennedia
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| Datei:Kennedia rubicunda DT.jpg
Korallenbohne (Kennedia rubicunda) | ||||||||||||
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| Vent. |
Kennedia (Kennedien oder Purpurbohnen) ist eine Gattung, die in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) zur Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) gehört.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Kennedia-Arten sind immergrüne, verholzende oder ausdauernde krautige Pflanzen. Es handelt sich ausschließlich um Kletterpflanzen. Sie enthalten keine Harze und ätherische Öle.
Die gut entwickelten Laubblätter sind meist dreiteilig gefiedert.<ref name="WAF">Western Australian Herbarium (1998–). FloraBase — The Western Australian Flora. Department of Environment and Conservation: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kennedia Vent. ( des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch, abgerufen am 31. März 2010)</ref> Die kurz gestielten Blättchen sind ganzrandig. Es sind Nebenblätter und Nebenblättchen vorhanden.
Generative Merkmale
Es werden Trauben oder Dolden gebildet oder die Blüten erscheinen einzeln bis zu zweit. Die Schmetterlingsblüten sind zwittrig. Die oberen zwei Kelchzähne sind verwachsen. Die Fahne ist leicht geöhrt. Die 10 Staubblätter sind diadelpisch. Die Blütenfarben reichen von rosafarben bis dunkelrot, gelb und schwarz. Die 12–100 Millimeter langen Hülsenfrüchte weisen keine Stacheln und wenige kurze Haare auf. Sie enthalten 4 bis 50 Samen enthalten.<ref name="WAF" />
Verbreitung und Bedrohung
Alle Arten der Gattung Kennedia sind in Australien beheimatet. Von den elf Arten im Bundesstaat Western Australia sind zehn Arten endemisch.<ref name="WAF" /> Die meisten Arten sind nicht bedroht. Allerdings sind Kennedia glabrata und Kennedia lateritia selten und geschützt, der Bestand an Kennedia beckxiana wird beobachtet.<ref>Western Australian Herbarium (1998–). FloraBase — The Western Australian Flora. Department of Environment and Conservation: Status Kennedia (englisch, abgerufen am 11. April 2010)</ref>
Systematik
Die Gattung Kennedia wurde 1805 durch Étienne Pierre Ventenat in Jardin de la Malmaison, Tafel 104 aufgestellt.<ref name="Tropicos">Kennedia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> Der Name ehrt John Kennedy (1759–1842), einen englischen Gärtner und Pflanzenzüchter aus London.<ref name="Burkhardt2018" /><ref>Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6, S. 318.</ref> Synonyme für Kennedia <templatestyles src="Person/styles.css" />Vent. nom. cons. sind: Caulinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Moench, Kennedya <templatestyles src="Person/styles.css" />DC. orth. var., Physolobium <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth., Zichya <templatestyles src="Person/styles.css" />Hügel.<ref name="GRIN" />
In der Gattung Kennedia gibt es etwa 16 Arten, darunter:<ref name="GRIN" />
- Kennedia beckxiana <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell.
- Kennedia carinata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.) <templatestyles src="Person/styles.css" />Van Houtte
- Kennedia coccinea <templatestyles src="Person/styles.css" />Vent.
- Kennedia eximia <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl. ex Paxton
- Kennedia glabrata <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl.
- Kennedia lateritia <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell.
- Kennedia nigricans <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl.
- Kennedia prorepens (<templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell.) <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell.
- Kennedia prostrata <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br.
- Kennedia retrorsa <templatestyles src="Person/styles.css" />Hemsl.
- Korallenbohne (Kennedia rubicunda (<templatestyles src="Person/styles.css" />Schneev.) <templatestyles src="Person/styles.css" />Vent.)
- Kennedia stirlingii <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl.
Literatur
- Robert Zander: Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold. 17. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3573-6.
- Geoff Bryant: Australian native plants: choosing, cultivating and using them. Random House, North Sydney 2005, S. 246–247 ISBN 1-74166-030-0.
- Brian J. Grieve, William E. Blackall: How to know Western Australian wildflowers: a key to the flora of the extratropical regions of Western Australia. Part 2. Dicotyledons (Amaranthaceae to Lythraceae). University of Western Australia Press, Nedlands 1998, ISBN 1-875560-29-7.
- O. N. Allen, Ethel K. Allen: The Leguminosae. University of Wisconsin Press, 1981, ISBN 0-299-08400-0, S. 361 f.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018.</ref> </references>