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Michelle Barthel

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Datei:2022-09-14-Michelle Barthel Deutscher Fernsehpreis 2022-1106.jpg
Michelle Barthel (2022)

Michelle Barthel (* 30. Juli 1993 in Remscheid)<ref>Concorde: Presseheft Spieltrieb, 2013, S. 25.</ref> ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Michelle Barthel wuchs in Nottuln-Schapdetten auf und besuchte das Mädchengymnasium Marienschule in Münster, wo sie 2012 Abitur machte.<ref name="WN_2013-09-30" /> Dort spielte sie auch in der Theater-AG.<ref>Michelle Barthel – Die Schauspielerei ist für Michelle Barthel der „totale Traumberuf“. Westfälische Nachrichten, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2014; abgerufen am 16. März 2025.</ref> Ihre ersten Schauspielerfahrungen sammelte sie in der Theatergruppe Bühnenecho in Nottuln-Schapdetten.

Ihre erste größere Rolle war die der Franzi im Kinofilm Der zehnte Sommer von Jörg Grünler aus dem Jahr 2003.<ref name="WN_2013-09-30">Vorpremiere mit Michelle Barthel. In: Westfälische Nachrichten, Münster, 30. September 2013</ref> 2009 spielte sie neben Max Hegewald die Hauptrolle in dem Sozialdrama Keine Angst von Regisseurin Aelrun Goette.<ref>Michelle Barthel: Keine Angst vor der Kamera. In: Westfälische Nachrichten, 12. Februar 2010</ref> Der Film wurde 2010 mit dem Goldenen Gong ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Grimme-Preis, wobei auch Barthel selbst Preisträgerin war.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grimme-Preis Fiktion 2011 (Memento vom 21. März 2011 im Internet Archive), abgerufen am 17. März 2011</ref> Für ihre Darstellung erhielt Michelle Barthel zudem den FIPA D’OR, die Auszeichnung als „Beste Schauspielerin international“ beim Internationalen Fernsehfestival 2010 in Biarritz, den Förderpreis beim Deutschen Fernsehpreis 2010 sowie den Marler Fernsehpreis für Menschenrechte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutscher Fernsehpreis nach Schapdetten: Förderpreis für Michelle Barthel. (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive) In: Westfälische Nachrichten, 10. Oktober 2010</ref><ref name="WN_2013-09-30" /> Im September 2009 drehte sie die Kölner Tatort-Folge Schmale Schultern, die im September 2010 ausgestrahlt wurde.<ref>„Ich ging zum Casting und hatte Glück“. Westfälische Nachrichten, 12. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2014; abgerufen am 16. März 2025.</ref> Im Januar 2011 war sie im Ludwigshafener Tatort Tödliche Ermittlungen,<ref>Tittelbach TV</ref> im Februar 2011 im Hamburger Tatort Leben gegen Leben, im März 2012 im Münsteraner Tatort Hinkebein sowie im November 2018 im Tatort Treibjagd zu sehen.

Darüber hinaus spielte sie eine der Hauptrollen in der Netflix-Serie Wir sind die Welle und wirkte in Der Boden unter den Füßen unter der Regie von Marie Kreutzer mit, der im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt wurde.

Inzwischen wohnt Barthel in Berlin.<ref>Heimspiel im Cineplex. In: Westfälische Nachrichten, Münster/Kultur, 7. Oktober 2013</ref>

Datei:Grimme-Preis 2011 - Michelle Barthel 1.JPG
Die Grimme-Preisträgerin Michelle Barthel bei der Verleihung 2011

Filmografie (Auswahl)

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Hörspiele (Auswahl)

  • 2022: Emilys Reminder (WDR)<ref>Emilys Reminder. Abgerufen am 2. März 2023.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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