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Eva Rieck

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Eva Rieck (* 6. Oktober 1949 in Wels, Oberösterreich) ist eine österreichische Theater- und Filmschauspielerin.

Leben

Eva Rieck wurde mit 17 Jahren zur Miss Austria 1966 gewählt und belegte bei der Miss Europe im selben Jahr den 2. Platz.<ref>https://www.imago-images.de/st/0061922867</ref>

Sie besuchte von 1966 bis 1968 das Max Reinhardt Seminar in Wien. Es folgten erste Engagements am Theater am Dom in Köln, am Theater am Turm in Frankfurt am Main sowie am Theater in der Josefstadt in Wien.

Rieck wirkte ab den 1970er Jahren in einigen Rollen in deutschsprachigen Fernsehproduktionen mit. 1975 interpretierte sie für das Zweite Deutsche Fernsehen die Rolle der Hero in einer Fernsehinszenierung von William Shakespeares Komödie Viel Lärm um nichts. Sie spielte unter anderem 1976 bei der Krimiserie Derrick in Folge 29 (Der Mann aus Portofino) sowie bei der Serie Zwei Brüder mit. 1984 war sie in einer Gemeinschaftsproduktion des Schweizer Fernsehens und des Schauspielhauses Zürich in der komischen Oper Der Mikado in der Titelrolle zu sehen.

Als Theaterschauspielerin gab sie 1972 bei den Bregenzer Festspielen in einer Inszenierung des Wiener Burgtheaters die Erny in Franz Grillparzers Ein treuer Diener seines Herrn.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bregenzer Festspiele, Verzeichnis der Werke und Künstler 1946–2003 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/presse.bregenzerfestspiele.com (PDF-Datei)</ref> Regelmäßig trat Rieck am Schauspielhaus Zürich auf. 1982 spielte sie am Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Jürgen Flimm die Rolle der Zofe Franziska in dem Lustspiel Minna von Barnhelm.<ref>In welchen Zeiten leben wir!: das Schauspielhaus Zürich 1938-1998 S. 362 (Auszüge bei Google Books)</ref> 1991 spielte sie dort die Bertha in Peter Palitzschs Inszenierung des Stücks Verbannte (Exiles) von James Joyce.<ref>Peter Palitzsch: "Theater muss die Welt verändern" Biografie von Peter Iden, S. 231 (Auszüge bei Google Books)</ref> 1997 war sie als Partnerin von Marcus Bluhm die Lady Milford in Matthias Hartmanns Inszenierung von Friedrich Schillers Trauerspiel Kabale und Liebe.<ref>Theater heute Ausgaben 1–6 (Auszüge bei Google Books)</ref>

Rieck wirkte auch mehrfach in Inszenierungen am Residenztheater München mit. 1996 trat sie unter der Regie von Matthias Hartmann in der Tragödie Richard III. von William Shakespeare auf.<ref>Bühnen und Premieren in KulturSPIEGEL 4/1996</ref> So spielte sie 1997 neben Rosel Zech die Rolle der Frau Brigitte in Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug in der Inszenierung von Amélie Niermeyer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der zerbrochene Krug (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rosel-zech.de Verzeichnis der Theaterrollen von Rosel Zech</ref> Am Residenztheater in München stand sie 2000 in Frank Wedekinds Lulu in der Rolle der lesbischen Gräfin Geschwitz auf der Bühne.<ref>Armin Eichholz: Ein wildes Luder: Wedekinds „Lulu“ im Residenztheater In: Die Welt vom 3. Mai 2000</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.lsg.musin.deLulu – wunderschön entzaubert (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Mai 2000</ref> Dort gab sie in der Spielzeit 2001/2002 in Pierre Corneilles Tragödie Rodogune in der Inszenierung von Elmar Goerden auch die Cleopatra. Ihre Darstellung fand in den Feuilletons überregional große Beachtung: die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach hier von der „wunderbaren“ Eva Rieck.<ref>Eintrag bei Perlentaucher</ref> Die Welt schrieb: Eva Rieck ist in der Rolle dieser Mutter [...] fast überpräsent, und besser kann man diesen Part wohl nicht spielen.<ref>Mamas Macht: Elmar Goerden entdeckt Corneilles „Rodogune“ von Wieland Freund in: Die Welt vom 5. März 2002</ref> Auch Theater der Zeit besprach die Rolle.<ref>Katja Werner: Darum brauchen Menschen Götter In: Theater der Zeit, Heft 04/2002, S. 20</ref>

Rieck war auch als Sängerin tätig. 1984 wirkte sie in einer Schallplattenaufnahme der komischen Oper Der Mikado von Arthur Sullivan in einer musikalischen Fassung für Schauspieler mit.<ref>Der Mikado: Oper für Schauspieler Eintrag in der DNB</ref> 1987 interpretierte sie in Zürich im Theater am Hechtplatz Chansons, zu denen der Schweizer Schriftsteller Peter Zeindler die Texte geschrieben hatte.<ref>Zeindler, Peter Lexikon der deutschen Krimiautoren</ref> Die Chansons wurden 1987 in der Schweiz unter dem Titel Alles schon hundertmal gesagt... auch auf LP veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alles schon hundertmal gesagt... (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.recordland.ch Eintrag bei recordland.ch</ref>

Filmografie (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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