Zum Inhalt springen

Gobo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. März 2025 um 21:12 Uhr durch imported>Aka (Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Gobo projected illustration.png
Gobo-Projektor nach dem Prinzip der Schattenprojektion

Ein Gobo (Graphical optical blackout) ist eine Maske (ursprünglich aus Metall, heute auch häufig aus Glas), die in einen Scheinwerfer oder Projektor eingesteckt wird, um auf der Bühne oder zu Werbezwecken Logos, Muster, Texte oder Bilder darzustellen. Die Darstellung erfolgt dabei ähnlich einer Diaprojektion oder mit einfacheren Geräten als Schattenprojektion. Gobos werden auch in der Theatertechnik bei klassischen Profilscheinwerfern wie Verfolgungsscheinwerfern eingesetzt, um bestimmte Lichtstrukturen zu erzeugen.<ref>Gerätekunde Profilscheinwerfer. In: DES Handbuch. Despar Systeme AG, Lichttechnik für Studio, 1. März 2009, S. S. 7, abgerufen am 7. Juli 2021.</ref>

Der Vorteil dieser Technik besteht in der Hitzebeständigkeit der Gobos. Früher wurden diese aus dünnem Blech geschnitten. Bestimmte Formen (zum Beispiel der Buchstabe „O“) konnten dabei nicht perfekt dargestellt werden. Deshalb wurden Blechgobos durch Glasscheiben ersetzt. Diese werden mit einer Chromschicht versehen, die anschließend zum Teil durch Ätzen oder mit einem Laser entfernt wird. Um farbige Darstellungen zu ermöglichen, wird die Chromschicht mit dichroitischen Farbfiltern kombiniert. Der Spitlight-Projektor nutzt Gobos, um mit rund 300'000 ANSI-Lumen auf Wolkendecken zu projizieren.<ref>Das Androli-Spitlight - der erste Wolkenprojektor. Abgerufen am 14. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />