Zum Inhalt springen

Cerro de Montevideo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Januar 2026 um 19:15 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Cerro de Montevideo
Cerro de Montevideo
Cerro de Montevideo
Höhe 134 m
Lage Montevideo, Departamento Montevideo, Uruguay
Koordinaten 34° 53′ 18″ S, 56° 15′ 36″ WKoordinaten: 34° 53′ 18″ S, 56° 15′ 36″ W
 {{#coordinates:−34,888455|−56,260006|primary
dim=5000 globe= name=Cerro de Montevideo region=UY-MO type=mountain
  }}
Gestein Basalt

Der Cerro de Montevideo ist ein im Stadtgebiet von Montevideo in Uruguay gelegener Hügel.

Der höchste Punkt des neben der Bucht von Montevideo gegenüber dem Hafen im Barrio Villa del Cerro befindlichen Cerro de Montevideo liegt auf einer Höhe von 134 m.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 17. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der Zeit der Kolonialisierung Südamerikas diente er als strategischer Punkt, um den Schutz des Hafens zu gewährleisten. So ließ dann Bruno Mauricio de Zabala im Jahre 1717 auch eine Festung auf dem Gipfel des Hügels errichten, die den Namen Fuerte de San Miguel trug. Diese Festung existiert heute noch als Fortaleza General Artigas. Die Umbenennung auf diesen Namen erfolgte 1882, im Volksmund ist sie heutzutage als La Fortaleza del Cerro bekannt. Die Festung beherbergt das Museo Militar General Artigas, zu dessen Ausstellungsgegenständen von echten Soldaten bewachte Uniformen und Waffen gehören.<ref>montevideo.gub.uy: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Museo Militar General Artigas (Memento vom 21. Februar 2012 im Internet Archive) (spanisch)</ref><ref>"Südamerika 2 - Argentinien, Chile, Uruguay, Paraguay" von Thomas Binder, DuMont Verlag Köln, 1978, S. 192</ref> Zudem befindet sich auf dem Cerro ein 148 Meter hoher Leuchtturm.

Der aus dunklen, hornblendereichen kristallinen Schiefern aufgebaute<ref>Aufbau- und Oberflächenformen in Die La Plata-Länder von Herbert Wilhelmy, Wilhelm Rohmeder, 1963, S. 20</ref> Cerro de Montevideo, bei dem es sich entgegen der teils in der Populär-Literatur vertretenen Auffassung nicht um einen erloschenen Vulkan handelt<ref>Das uruguayische Hügel- und Stufenland in Die La Plata-Länder von Herbert Wilhelmy, Wilhelm Rohmeder, 1963, S. 351</ref> und dessen Basaltfelsen einen Bewuchs mit diversen Kakteenarten aufweisen<ref>http://www.frailea.com/References/Internoto_30_2.htm</ref>, ist auch im rechten oberen Viertel des Wappens von Uruguay abgebildet.

Weblinks

Commons: Cerro de Montevideo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />