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Martin Vinnicombe

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Martin Vinnicombe Vorlage:SportPicto
Zur Person
Geburtsdatum 5. Dezember 1964
Nation AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Karriereende 1994
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
1988 Silber1000-Meter-Zeitfahren
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
1987 Regenbogentrikot – 1000-Meter-Zeitfahren
Commonwealth Games
1986, 1990 Goldmedaille – 1000-Meter-Zeitfahren
Team(s) als Trainer
?–2005 Nationalmannschaft von China
Letzte Aktualisierung: 5. Oktober 2020

James Martin Vinnicombe (* 5. Dezember 1964 in Melbourne) ist ein ehemaliger australischer Bahnradsportler und Weltmeister. Er arbeitet heute als Trainer.

Sportliche Laufbahn

Martin Vinnicombe kam aus schwierigen Verhältnissen; seine Mutter war Alkoholikerin. Er begann mit dem Radsport, als sein Cousin Steve Bannon als 15-Jähriger zur Familie Vinnicombe kam, nachdem sein eigenes Haus in Darwin, Nordaustralien, von einem Zyklon zerstört worden war. Einen ersten Erfolg hatte er 1984 mit dem dritten Platz bei der nationalen Meisterschaft in der Einerverfolgung.<ref name="hood">Edmond Hood: The Martin Vinnicombe Story. In: pezcyclingnews.com. 3. Juni 2020, abgerufen am 1. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Vinnicombe entwickelte sich zu einem Spezialisten im 1000-Meter-Zeitfahren auf der Bahn. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1987 in Wien wurde er Weltmeister in dieser Disziplin, nachdem er schon 1985 in Bassano del Grappa den dritten sowie 1986 in Colorado Springs den zweiten Platz belegt hatte. 1989 in Lyon sowie 1990 in Maebashi konnte er jeweils nochmals den Titel des Vize-Weltmeisters erringen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul gewann Martin Vinnicombe die Silbermedaille über den Kilometer. 1986 sowie 1988 gewann er in seiner Paradisziplin Zeitfahren Gold bei den Commonwealth Games. 1989 wurde er Radsportler des Jahres in Australien.

Doping

1991 wurde Vinnicombe in den USA positiv auf Steroide getestet und für zwei Jahre gesperrt. Er beendete daraufhin seine aktive Karriere und arbeitet seitdem als Trainer. 2005 wurde er vom „Chinesischen Olympia-Komitee“ (COC) wegen Dopings des Fahrers Zeng Liqing mit EPO für vier Jahre als Trainer in China gesperrt. Diesen Doping-Vorwurf bestritt Vinnicombe vehement und betrachtete sich als Sündenbock für die Machenschaften einheimischer Funktionäre.<ref>Cyclingnews.com: „Angry Vinnicombe denies involvement in doping“ abgerufen am 16. März 2010 (englisch)</ref>

Privates

In den 1990er Jahren war Martin Vinnicombe mit der Weltmeisterin in der Einerverfolgung von 1998, Lucy Tyler-Sharman, verheiratet. Nach der Doping-Affäre im Jahre 1991 trennte sie sich von ihm.

Erfolge

1985
1986
1987
1988
1989
1990

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1966 Pierre Trentin | 1967, 1968, 1970 Niels Fredborg | 1969 Gianni Sartori | 1971, 1974 Eduard Rapp | 1973 Janusz Kierzkowski | 1975 Klaus-Jürgen Grünke | 1977, 1978, 1979, 1981 Lothar Thoms | 1982 Fredy Schmidtke | 1983 Sergei Kopylow | 1986 Maic Malchow | 1985, 1989 Jens Glücklich | 1987 Martin Vinnicombe | 1990 Alexander Kiritschenko | 1991 José Moreno | 1993, 1994 Florian Rousseau | 1995, 1996, 1997 Shane Kelly | 1998–2001 Arnaud Tournant | 2002, 2004, 2006, 2007 Chris Hoy | 2003, 2009, 2011, 2012 Stefan Nimke | 2005 Theo Bos | 2008, 2010 Teun Mulder | 2013-2015, 2017 François Pervis | 2016 Joachim Eilers | 2018, 2021–2023 Jeffrey Hoogland | 2019 Quentin Lafargue | 2020 Sam Ligtlee | 2024, 2025 Harrie Lavreysen

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