Hexanchiformes
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| Hexanchiformes | ||||||||||||
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| Datei:Chlamydoselachus anguineus1.jpg
Kragenhai (Chlamydoselache anguineus). Zeichnung aus dem Bericht der Challenger-Expedition, Günther 1887 | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hexanchiformes | ||||||||||||
| Buen, 1926 |
Als Hexanchiformes bezeichnet man eine recht primitive Ordnung von Haien, bestehend aus zwei Familien mit insgesamt sieben Arten. Die Tiere werden im Deutschen manchmal als Grauhaiartige bezeichnet. Die Bezeichnungen Kammzähnerhaie und Kragenhaie als Trivialnamen der beiden Familien der Ordnung werden gelegentlich für die ganze Ordnung verwendet.
Typisch für die Haie dieser Ordnung ist der Besitz einer einzigen, stachellosen Rückenflosse; im Unterschied zu anderen Ordnungen der Squalomorphii (z. B. die Dornhaiartigen) besitzen sie eine Afterflosse. Im Gegensatz zu anderen Haiarten, die für gewöhnlich mit fünf Kiemenspalten ausgestattet sind, besitzen die Hexanchiformes sechs oder sieben.
Systematik
Die Ordnung unterteilt sich in zwei Familien:
- Die Kragenhaie (Chlamydoselachidae) im engeren Sinne, manchmal auch als Krausenhaie bezeichnet, umfassen die Arten Chlamydoselachus anguineus und Chlamydoselachus africana.<ref name="Ebert&Compagno2009" />
- Die Kammzähnerhaie (Hexanchidae), auch Grauhaie genannt, umfassen fünf Arten in drei Gattungen. Der Bezeichnung „Grauhaie“ ist jedoch nicht eindeutig und wird zuweilen auch für die Requiemhaie (Carcharhinidae), eine nicht verwandte Familie aus der Ordnung der Grundhaie (Carcharhiniformes) verwendet.
In einem im Februar 2026 publizierten Preprint wurde argumentiert, dass die Hexanchiformes die Schwestergruppe aller anderen Haie und letztere die Schwestergruppe der Rochen (Batomorphi) sind. Die Haie (Selachii) wären in diesem Fall ein paraphyletisches Taxon.<ref>Chase Doran Brownstein und Thomas J. Near: Phylogenomics and the origins of sharks. In: bioRxiv. 15. Februar 2026, doi:10.64898/2026.02.13.705779.
No such thing as a shark? Genomes shake up ocean predator’s family tree. Auf: nature.com vom 12. März 2026, doi:10.1038/d41586-026-00594-w.</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name="Ebert&Compagno2009"> D. A. Ebert, L. J. V. Compagno: Chlamydoselachus africana, a new species of frilled shark from southern Africa (Chondrichthyes, Hexanchiformes, Chlamydoselachidae). In: Zootaxa. 2173, 2009, S. 1–18. doi:10.11646/zootaxa.2173.1.1, Volltext (PDF).</ref> </references>
Literatur
- Joseph S. Nelson: Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: Fishes of the World. John Wiley & Sons, 2016, ISBN 978-1118342336
- Friedrich H. Pfeil: Zahnmorphologische Untersuchungen an rezenten und fossilen Haien der Ordnungen Chlamydoselachiformes und Echinorhiniformes. Selbstverlag, München 1983, ISBN 3-923871-00-7.
Weblinks
- Hexanchiformes auf Fishbase.org (englisch)