Rhinplate
| Rhinplate
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Elbe | |||||
| Geographische Lage | 53° 46′ 58″ N, 9° 23′ 58″ O
{{#coordinates:53,78291|9,39958|primary
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dim=5000 | globe= | name=Rhinplate | region=DE-SH | type=isle
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| Länge | 5 km | |||||
| Fläche | 1,34 km² | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Die Rhinplate ist eine Insel in der Elbe auf der Höhe des schleswig-holsteinischen Glückstadt.
Westlich der Rhinplate verläuft das Hauptfahrwasser der Unterelbe, östlich verläuft die Glückstädter Nebenelbe, die als Zufahrt zum Glückstädter Hafen und zum Anleger der Elbfähre Glückstadt–Wischhafen dient. Teile der etwa fünf Kilometer langen und 134 Hektar großen Insel werden bei Hochwasser überspült, besonders diese Teile sind mit Röhricht bewachsen, der Rest auch mit Auwald. Jeweils ganz im Norden und im Süden befindet sich je ein Leitfeuer für die Schifffahrt (Rhinplate Nord<ref>Leitfeuer Rhinplate Nord</ref> und Rhinplate Süd<ref>Leitfeuer Rhinplate Süd</ref>). Die Insel ist im Besitz des Bundes<ref>Kreis Steinburg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unterelbe bei Glückstadt ( vom 20. Februar 2005 im Internet Archive)</ref> und darf grundsätzlich nicht betreten werden.<ref name="kreis">Kreis Steinburg: Rhinplate, abgerufen am 26. Feb. 2025</ref>
Die Insel und die Glückstädter Nebenelbe südlich von Glückstadt einschließlich des östlichen Uferbereiches mit einer Gesamtfläche von 460 Hektar wurden im Jahre 2000 unter der Bezeichnung „Rhinplate und Elbufer südlich Glückstadt“ als Natura-2000-Gebiet unter Naturschutz gestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rhinplate ( vom 19. Oktober 2011 im Internet Archive) auf der Seite der Hamburg Port Authority</ref>
Die Rhinplate war ursprünglich eine Sandbank vor Glückstadt, die in den 1950er Jahren durch Sand vom Ausbaggern der Fahrrinne der Unterelbe entstand.<ref name="kreis" /> Zwischen 2015 und 2016 wurden Teile der Uferbefestigungen entfernt, die nicht für die Stabilisierung der Rhinplate erforderlich waren.<ref>Stiftung Lebensraum Elbe: Das Elbinselufer natürlicher gestalten, abgerufen am 26. Feb. 2025</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />