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Leire Olaberria

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Leire Olaberria Vorlage:SportPicto
Leire Olaberria (2011)
Leire Olaberria (2011)
Zur Person
Vollständiger Name Leire Olaberria Dorronsoro
Geburtsdatum 17. Februar 1977
Nation SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Disziplin Bahn (Ausdauer)
Zum Team
Aktuelles Team Karriereende
Karriereende April 2018
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2008 Bronze – Punktefahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2010 Europameister-Trikot – Omnium
Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2019

Leire Olaberria Dorronsoro (* 17. Februar 1977 in Ikaztegieta, Gipuzkoa) ist eine ehemalige spanische Radsportlerin aus dem Baskenland, die Rennen auf Straße und Bahn bestritt.

Sportliche Laufbahn

Leire Olaberria war seit 2006 in der Elite aktiv und in dieser Zeit die erfolgreichste spanische Bahnradsportlerin; zehn Mal wurde die Allrounderin spanische Meisterin in verschiedenen Ausdauer- und Kurzzeitdisziplinen sowie auf der Straße. Bei Europa- sowie Bahn-Weltmeisterschaften konnte sie sich seit 2005 mehrfach unter den ersten Zehn platzieren. In ihrer Spezialdisziplin, dem Punktefahren, errang sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking die Bronzemedaille.

2010 trainierte Leire Olaberria im Leistungszentrum des spanischen Bahnradsports auf Mallorca unter dem deutschen Trainer Bill Huck.<ref>Diariovas.com: "Leire Olaberria se hace velocista"</ref> Im November 2010 wurde sie Europameisterin im Omnium. 2011 errang sie drei spanische Meistertitel auf der Bahn, im Punktefahren, in der Einerverfolgung sowie im Scratch. 2013 errang sie bei den Bahn-Europameisterschaften die Bronzemedaille im Punktefahren und wurde nationale Vize-Meisterin im Einzelzeitfahren. 2014 wurde sie spanische Zeitfahrmeisterin und im Jahr darauf zweifache spanische Meisterin auf der Bahn, in Einerverfolgung und Punktefahren.

2016 konnte sich Olaberria nicht für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifizieren.<ref name="noticias-160307">Leire Olaberria se queda fuera de los Juegos Olímpicos. Noticias de Gipuzkoa. In: noticias de Gipuzkoa. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2016; abgerufen am 21. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.noticiasdegipuzkoa.com</ref> Im Dezember 2016 wurde sie Mutter und verlor in der Folge ihren Platz in der Nationalmannschaft sowie ihr Stipendium. Im April 2018 fuhr Leire Olaberria beim Finale der Six Day Series in der Palma Arena ihr letztes Rennen.<ref name="ciclo21-212018">Six Day Series Mallorca: Torres y Mora, tambi&ea: Six Day Series Mallorca: Torres y Mora, también en casa - Ciclo21. In: ciclo21.com. 16. April 2018, abgerufen am 26. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2019 organisierte Olaberria die erste Austragung der Clásica San Sebastián für weibliche Rennfahrer.<ref>Iritsi da emakumezkoen Klasikoa. In: eitb.eus. 3. August 2019, abgerufen am 11. August 2019.</ref> Auch engagiert sie sich in dem baskischen Programm Emakumeak Errepidera (Frauen auf der Straße) für Frauen im Radsport.<ref name="diariova-154316">Emakume txirrindulariak indartsu errepidean. In: El Diario Vasco. 6. Juni 2021, abgerufen am 26. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Streit mit dem Verband

Im September 2017 wurde Olaberria vom spanischen Nationaltrainer Raúl Mena eingeladen, das Zweier-Mannschaftsfahren bei den Bahneuropameisterschaften zu bestreiten, allerdings nicht mit ihrer Standpartpartnerin Eukene Larrarte, woraufhin es nicht zum Start kam. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Fahrerin und Trainer, die im Januar 2018 in einer Beschwerde von Olaberria beim spanischen Radsportverband Real Federación Española de Ciclismo (RFEC) mündeten. Sie forderte die Entlassung von Mena, der gleichzeitig Chef des Bahnrad-Teams Euskadi-Eustrak ist, da dieser sie aus persönlichen Gründen nicht für die UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2018 nominiert habe.<ref name="elpais-948379">Carlos Arribas: La selección no quiere a Leire Olaberria, ciclista y madre. In: elpais.com. 19. Februar 2018, abgerufen am 20. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Eine Beschwerde von Olaberria über die Diskriminierung von weiblichen Sportlern aufgrund von Schwanger- oder Mutterschaft vor dem Consejo Superior de Deportes ist anhängig.<ref name="europapr-174024">La ciclista Leire Olaberria denuncia en el Congreso la discriminación que sufre desde que es madre. In: europapress.es. 3. Oktober 2018, abgerufen am 26. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie habe, als sie sich schwanger geworden sei, Unterstützung von Sponsoren und von ihrem Team Gipuzkoa-Ogi Berri erhalten, jedoch nicht Verband RFEC. So sei sie unter anderem neun Monate nach der Entbindung zu einem 40-tägigen Auslandseinsatz geschickt worden, habe jedoch keine Reisekostenerstattung für ihr Kind erhalten, wie es etwa in den USA üblich sei.<ref>Rouleur Media: El motor del cambio: ciclismo y maternidad. In: rouleur.cc. 28. April 2022, abgerufen am 8. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diverses

2023 wurde im baskischen Fernsehsender ETB 1 die Serie Geldiezinak über Frauen im Sport ausgestrahlt; eine Folge widmete sich Leire Olaberri. Die Serie wurde von der baskischen Regierung finanziert.<ref>basqueteam: La exciclista Leire Olaberria repasa su historia en el sexto capítulo de la serie 'Geldiezinak' - basqueteam. In: basqueteam.eus. 23. November 2023, abgerufen am 31. August 2025 (es_ES).</ref>

Erfolge

Bahn

2008
2010
2011
2013
2015
2017

Straße

2010
2014

Weblinks

Commons: Leire Olaberria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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2010 Leire Olaberria | 2011, 2013–2015 Laura Trott | 2012 Tazzjana Scharakowa | 2016, 2017, 2021, 2023 Katie Archibald | 2018, 2019 Kirsten Wild | 2020 Elisa Balsamo | 2022 Rachele Barbieri | 2024 Anita Yvonne Stenberg | 2025 Lorena Wiebes | 2026 Anna Morris

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1988, 1989 Consuelo Álvarez | 1990 Conchita Carbayeda | 1991 Josune Gorostide | 1992 Ainhoa Artolazabal | 1993 Alicia Amezgaray | 1994 Joane Somarriba | 1995 Maria José López | 1996, 1997 Izaskun Bengoa | 1998, 2011 Rosa María Bravo | 1999 Margarita Fullana | 2001 Teodora Ruano Sanchón | 2002 Aranzazu Azpiroz | 2003, 2011 Eneritz Iturriaga | 2004, 2014 Anna Ramírez | 2005–2007 María Isabel Moreno | 2008 Itsaso Leunda Goñi | 2009 Marta Vilajosana | 2010 Leire Olaberria | 2012, 2015 Anna Sanchis | 2013 Ane Santesteban | 2016, 2020–2023 Mavi García | 2017 Sheyla Gutiérrez | 2018 Eider Merino | 2019 Lourdes Oyarbide | 2024 Usoa Ostolaza | 2025 Sara Martín

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