Vienna Triathlon
Der Vienna Triathlon ist eine mehrtägige Triathlon-Veranstaltung, die seit 2002 jährlich auf der Donauinsel in der österreichischen Hauptstadt Wien ausgetragen wird. Bis 2016 wurden die Rennen als „Vienna City Triathlon“ ausgetragen.
Organisation
Dieser Wettkampf wurde bereits über vier unterschiedliche Distanzen ausgetragen:
- Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen)
- Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 36 km Radfahren und 10 km Laufen); galt hier auch schon als Österreichische Staatsmeisterschaft
- Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 20 km Laufen)
- Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen)
Die Erstaustragung war 2002 und in den Jahren 2003 und 2004 wurden hier die Staatsmeister auf der Kurzdistanz bestimmt. 2014 musste das Rennen witterungsbedingt als Duathlon ausgetragen werden und die olympische Distanz wurde abgesagt, da kein Sponsor gefunden werden konnte.
Seit 2017 wird das Rennen auf der Donauinsel als „P3 Vienna Triathlon“ über die Sprintdistanz und die olympische Distanz ausgetragen. In der Kombinationswertung aus Sprint- und Kurzdistanz wird seit 2017 jährlich auch der/die „King/Queen of Vienna“ bestimmt. Das nächste Rennen ist hier am 13. September 2020.
Ergebnisse
Sprintdistanz
Das Rennen wird seit 2017 als „Seat Mayer Sprint Distanz“ ausgetragen (0,78 km Schwimmen, 22,6 km Radfahren und 5 km Laufen).
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Olympische Distanz
Wegen Hochwassers wurde 2013 der Schwimmwettbewerb ins Kaiserwasser verlegt und wegen der Entfernung zur Wechselzone wurde die Zeit für den Wechsel nicht mit in der Wertung berücksichtigt.<ref>Sauseng gewinnt auf der Donauinsel 16. Juni 2013</ref><ref>Ergebnisse Olympische Distanz 15. Juni 2013</ref>
Für 2014 wurde die olympische Distanz abgesagt, da kein Sponsor gefunden werden konnte. 2015 betrug die Schwimmdistanz 1000 m und die Radstrecke war 42 km lang.
Der letzte Bewerb auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 36 km Radfahren und 10 km Laufen) fand auf der Wiener Donauinsel am 13. September 2020 statt.
| ÖTRV Staatsmeisterschaft Triathlon Kurzdistanz |
Halb- oder Mitteldistanz
Von 2005 bis 2007 wurde der Bewerb unter dem Namen Viennaman über die Distanz 2 km Schwimmen, 82 km Radfahren und 20 km Laufen ausgetragen.
Den Streckenrekord erzielte am 29. Mai 2010 der Deutsche Jürgen Stilgenbauer mit 3:53:51 Stunden und unterbot damit die Siegerzeit des Belgiers Luc Van Lierde aus dem Vorjahr noch um nahezu drei Minuten.<ref>Vienna City Triathlon an Stilgenbauer 29. Mai 2010</ref>
2014 musste das Rennen witterungsbedingt als Duathlon ausgetragen werden (5 km Laufen, 66 km Radfahren und 20 km Laufen).<ref>Stefan Leitner: Schwimmen beim Vienna City Triathlon abgesagt, neue Streckenführung 15. Mai 2014</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Duathlon 2014 ( des Vorlage:IconExternal vom 12. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. 18. Mai 2014</ref>
Seit 2015 wurden keine Wettbewerbe mehr über die Mitteldistanz ausgeschrieben. Grund waren bauliche Veränderungen im Bereich der Steinspornbrücke, wo auf Grund des neuen Kanuzentrums die bis dahin genutzte Strecke nicht mehr befahren werden konnte. Eine alternative Streckenführung mit neun Runden auf der Donauinsel erschien als unattraktiv.<ref>Stefan Leitner: Kein Mitteldistanz Bewerb auf der Donauinsel 2015 (2. Dezember 2014)</ref>
Langdistanz
Der Bewerb über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen) wurde einmalig 2008 ausgetragen, im Folgejahr wurde der Bewerb wegen zu wenig Anmeldungen wieder abgesagt und seitdem nicht mehr ausgetragen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vienna City Triathlon, Langdistanz ( vom 16. März 2010 im Internet Archive)</ref>
| Datum/Jahr | Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Männer | Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Frauen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erster Platz | Zweiter Platz | Dritter Platz | Erster Platz | Zweiter Platz | Dritter Platz | |
| 2008 | Deutschland Norbert Huber | Datei:Flag of Hungary.svg Gergely Nagy | Deutschland Martin Schmidtke | Deutschland Almuth Grüber | Österreich Sandra Kern | Italien Melissa Giusti |
Weblinks
Einzelnachweise
<references />