Zum Inhalt springen

August Seebeck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Dezember 2024 um 19:38 Uhr durch imported>Jesi (Literatur: wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:TU Dresden Grab Hettner u.a..jpg
Gemeinschaftsgedenkstätte für ehemalige Professoren und Gelehrte der TU Dresden auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden. U. A. für August Seebeck (ganz oben auf der Tafel)

Ludwig Friedrich Wilhelm August Seebeck (* 27. Dezember 1805 in Jena; † 19. März 1849 in Dresden) war ein deutscher Physiker.

Leben

Seebeck war der Sohn des Physikers Thomas Seebeck. Ab 1824 studierte er in Berlin Mathematik und Physik, nahm nach der Dissertation eine Lehrertätigkeit an verschiedenen Berliner Gymnasien an und wurde 1843 zum Direktor der 1828 gegründeten Technischen Bildungsanstalt Dresden (der Vorgängerin der heutigen Technischen Universität) ernannt. 1845 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In ihrem Gründungsjahr 1846 wurde er ordentliches Mitglied der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften.<ref>Mitglieder der SAW: Ludwig F. W. A. Seebeck. Sächsische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 3. Dezember 2016.</ref>

Er starb an den Pocken. Seine Arbeiten beschäftigten sich mit optischen und akustischen Problemen.

Werke

  • Repertorium der Physik (Hrsg. H. W. Dove). Bd. 6: Akustik. Berlin 1842
  • Repertorium der Physik (Hrsg. H. W. Dove). Bd. 8: Akustik. Berlin 1849

Literatur

  • Karl Ernst Hermann KrauseSeebeck, August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 33, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 559 f.
  • Dieter Ullmann: Ohm-Seebeck-Helmholtz und das Klangfarbenproblem. In: NTM – Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. 25, Heft 1, 1988, S. 65–68.
  • Peter Költzsch: Sondhauß-Röhre, Seebeck-Sirene – Wer waren ihre Namensgeber? (= Schriftenreihe zur Geschichte der Akustik. Heft 4). Berlin 2012, ISBN 978-3-939296-03-4, S. 145–275.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein