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Dulmatin

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Dulmatin (* 6. Juni 1970; † 9. März 2010 in Tangerang) war ein indonesischer Terrorist und eine führende Figur der militanten Gruppe Jemaah Islamiyah (JI).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mutmaßlicher Drahtzieher von Bali-Anschlägen getötet (Memento vom 11. März 2010 im Internet Archive), Der Standard vom 10. März 2010</ref> Er galt als einer der meistgesuchten Terroristen Asiens.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.dw-world.deTop-Terrorist in Indonesien getötet , Deutsche Welle vom 10. März 2010 (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref> Dulmatin war auch unter den Namen Amar Usmanan, Joko Pitoyo, Joko Pitono, Abdul Matin, Pitono, Muktarmar, Djoko, und Noval bekannt. Sein Spitzname war Genius. Dulmatin war ein javanesischer Araber.

Dulmatin erhielt sein Training in den al-Qaida Ausbildungslagern in Afghanistan.<ref NAME="FBI"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ausschreibung des FBI (deutsche Version) (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Es wird angenommen, dass er durch Azahari bin Husin gefördert worden ist und so zum Experten auf den Gebieten der Elektronik und des Bombenbaus wurde. Er nahm am Anschlag auf den philippinischen Botschafter in Jakarta am 1. August 2000 teil. Dulmatin fertigte die Zeitzünder für die Bombenanschläge auf 38 Kirchen in Indonesien zu Weihnachten 2000, die 19 Menschen töteten.<ref>Neighbour, Sally: In the Shadow of Swords, page 220, 222. HarperCollins, 2004. ISBN 0-7322-8010-9</ref> Er war einer der Drahtzieher des Anschlags von Bali 2002, bei dem 202 Menschen starben. In Zusammenarbeit mit Azahari half Dulmatin die Autobomben für den Angriff zu bauen. Angeblich zündete er eine der Bomben mit einem Handy fern.<ref>Profile: Dulmatin, JI's 'genius'. BBC news, 7. Oktober 2005, abgerufen am 3. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das FBI hatte eine Belohnung bis zu 10 Millionen US-Dollar auf ihn ausgeschrieben.<ref NAME="FBI"/>

Es wird vermutet, dass er mit der Gruppe Abu Sajaf auf den Philippinen seit 2003 in Kontakt war und Wissen über Sprengstoffe weitergab sowie andere Militante trainierte. Aus Funksprüchen und Aufklärungsarbeit wird vermutet, dass Dulmatin bei einer Schießerei mit philippinischem Militär im Januar 2007 in Jolo verwundet worden ist.<ref>Key Bali bomb suspect 'wounded'</ref> Im Mai 2007 entkam Dulmatin erneut seiner Festnahme durch die Flucht aus einem sicheren Haus in Simunul Stunden bevor philippinische Polizei und Militär vor Ort waren. Die Behörden fanden vier Kinder, die angeblich Dulmatins Kinder sind.<ref>Bali bomb suspect again eludes capture in Philippines. Channel NewsAsia, 11. Mai 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Oktober 2012; abgerufen am 11. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er soll sich zuletzt vor allem im Süden der Philippinen aufgehalten haben.<ref>Bali-Bomber stirbt bei Schusswechsel mit Polizei, Stern.de vom 10. März 2010</ref> Im Vorfeld des Besuchs des amerikanischen Präsidenten Barack Obama kam es am Dienstag, dem 9. März 2010 zu Razzien, unter anderem in einem Internetcafé in Tangerang, in dem sich Dulmatin gerade aufhielt. Es kam zu einem Schusswechsel mit den Sicherheitskräften,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bernd Musch-Borowska, Anti-Terror-Einsatz im Internet-Café (Memento vom 12. März 2010 im Internet Archive), tagesschau.de vom 10. März 2010</ref> bei dem Dulmatin zu Tode kam.<ref>Terroristenjagd in Aceh und Jakarta, taz.de vom 9. März 2010</ref> Auf seine Spur war man durch die Aussagen von mehreren im Februar 2010 in der Provinz Aceh gefangengenommenen Terrorverdächtigen gekommen.<ref>Drahtzieher der Bali-Anschläge getötet, Focus Online vom 10. März 2010</ref>

Einzelnachweise

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