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Thomas Noguchi

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Datei:Thomas Noguchi at the American Academy of Forensic Sciences Las Vegas conference 2016.jpg
Thomas Noguchi auf einer forensischen Konferenz in Las Vegas (2016)

Thomas T. Noguchi, geboren als Tsunetomi Noguchi (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Noguchi Tsunetomi; * 4. Januar 1927 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist ein US-amerikanischer Forensiker.

Leben und Karriere

Thomas Noguchi studierte von 1944 bis 1951 Medizin an der Privatuniversität Nippon Medical School in Tokio. Nach seinem Abschluss arbeitete er ein Jahr am Universitätskrankenhaus von Tokio, ehe er in die Vereinigten Staaten auswanderte. Hier arbeitete er zunächst als Forensiker am Orange County General Hospital in Orange County. Ab 1962 war er für das Los Angeles County als Forensiker tätig, 1967 übernahm er die Leitung der Gerichtsmedizin des Countys.<ref name="NYT">Robert Lindsey, Special To the New York Times: MAN IN THE NEWS; A CHASTISED 'CORNER TO THE STARS'. In: The New York Times. 12. März 1982, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 25. Mai 2025]).</ref>

Über Fachkreise hinaus wurde Noguchi vor allem durch seine Obduktionen von berühmten Persönlichkeiten bekannt, die er vor allem zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren als Gerichtsmediziner des Los Angeles County durchführte. Er führte Obduktionen an zum Teil unter unklaren Umständen verstorbenen Berühmtheiten wie Marilyn Monroe, Robert F. Kennedy, Janis Joplin, Natalie Wood, William Holden, John Belushi, Sharon Tate, Albert Dekker, Inger Stevens, Gia Scala und Divine durch. 1982 verlor Noguchi seinen Leitungposten in der Gerichtsmedizin des Countys. Hintergrund seiner Degradierung waren Vorwürfe des Missmanagements, aber auch, dass er bei berühmten Todesfällen sensationsheischende oder unangebrachte Statements abgegeben habe.<ref>Reading Eagle - Google News Archivsuche. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref><ref name="NYT" />

Noguchi blieb danach aber weiter als Gerichtsmediziner tätig. Er lehrte an mehreren Hochschulen und arbeitete als Professor an der California State University und an der University of California, Los Angeles. Bei letzterer war er in späteren Jahren als Leiter des pathologischen Instituts tätig.<ref name="Wecht">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Thomas T. Noguchi, M.D.] The Cyril H. Wecht Institute of Forensic Science and Law, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. März 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

1999 bekam er den Orden des Heiligen Schatzes für seine Verdienste um die Forensik in Japan verliehen.<ref name="Wecht" /> 2025 erschien mit Coroner to the Stars ein Dokumentarfilm über sein Leben.<ref>Matt Stevens: With ‘Dead Outlaw,’ the ‘Coroner to the Stars’ Is Getting One Last Act. In: The New York Times. 24. Mai 2025, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 25. Mai 2025]).</ref>

Schriften

  • Coroner. 1983
    • Der Coroner. Der Gerichts-Mediziner von Los Angeles und die toten Stars. Bastei-Verlag Lübbe, Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-404-13153-3
  • Coroner at Large. 1985

Dr. Eric Parker Romane in Zusammenarbeit mit Arthur Lyons

  • Unnatural Causes, USA: Diamond Books 10/1989, UK: Pan Books 2/1991
  • Physical Evidence, USA: Jove Pubns 10/1990

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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