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Silberfeld

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Silberfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(79)&title=Silberfeld 50° 41′ N, 11° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(79) 50° 40′ 32″ N, 11° 57′ 37″ O
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Höhe: 404 m ü. NN
Fläche: 2,13 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Silberfeld, Stadt Zeulenroda-Triebes. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 79 (31. Dez. 2018)<ref>Flächennutzungsplan der Stadt Zeulenroda-Triebes. (PDF; 1,32 MB) S. 8, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2011
Postleitzahl: 07937
Vorwahl: 036628
Lage von Silberfeld in Thüringen
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Silberfeld war eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Am 1. Dezember 2011 wurde sie mit dem Weiler Quingenberg nach Zeulenroda-Triebes als Ortsteil eingemeindet. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 201 kB) § 3 Abs. (2). In: Webauftritt. Stadt Zeulenroda-Triebes, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographie

Silberfeld liegt unweit der Talsperre Zeulenroda im Thüringer Schiefergebirge. Der Ort grenzt an Weißendorf. Zur Gemeinde gehörte auch der direkt an der Talsperre Zeulenroda gelegene, aus nur wenigen Häusern bestehende Ortsteil Quingenberg. In ihm haben die Segler ihr Domizil.

Geschichte

Ein Ort mit dem Namen Silberfeld wurde 1505 erstmals erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 264.</ref> Aus dem Jahre 1505 liegt die urkundliche Erwähnung des Siedlungsplatzes als „auf dem Zylos“ vor, wobei Geschichtsforscher in diesem Begriff eine Form des sorbischen Wortes selo („Dorf“) vermuten. In Silberfeld umbenannt wurde das Dorf nach einigen unbedeutenden Silberfunden in der Umgebung. Quingenbergs Ersterwähnung stammt aus dem Jahre 1413. Die Hammermühle bei Silberfeld war eine Eisenschmelze und ein Hammerwerk, geht aus dem Kirchenbuch von 1628 hervor, in dem Andreas Pissel aktenkundig als Müller vermerkt ist. 1953 nutzte der Wasserwirtschaftsverband Weiße Elster den Mühlenkomplex als Kinderferienlager, bevor es 1966 zum Abriss der Hammermühle kam. Bis 1972 wurde in der Mahlmühle Mehl produziert.<ref>Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 123–130</ref>

Bis zum 3. Januar 1996 war Silberfeld ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Auma, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 wurde Silberfeld nach Zeulenroda-Triebes eingemeindet.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011</ref>

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 116
  • 1995: 112
  • 1996: 114
  • 1997: 116
  • 1998: 122
  • 1999: 119
  • 2000: 117
  • 2001: 117
  • 2002: 112
  • 2003: 115
  • 2004: 114
  • 2005: 113
  • 2006: 112
  • 2007: 110
  • 2008: 110
  • 2009: 106
  • 2010: 104
  • 2013: 102

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Silberfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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