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Everything Remains as It Never Was

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Everything Remains as It Never Was
Studioalbum von Eluveitie

Veröffent-
lichung

19. Februar 2010

Aufnahme

September–Oktober 2009

Label(s)

Nuclear Blast

Format(e)

CD, DVD, Clear Vinyl

Genre(s)

Pagan Metal, Melodic Death Metal, Celtic Metal

Titel (Anzahl)

13 (ohne Bonustracks)
15 (mit Bonustracks)

Länge

47 min 03 s (ohne Bonustracks)
52 min 26 s (mit Bonustracks)

Besetzung

  • Akustische Gitarre: Sime Koch

Produktion

Eluveitie, Tommy Vetterli, Colin Richardson

Studio(s)

Chronologie
Evocation I – The Arcane Dominion
(2009)
Everything Remains as It Never Was Helvetios
(2012)

Everything Remains (As It Never Was) (englisch für „Alles bleibt, wie es niemals war“) ist das vierte Studioalbum der Schweizer Pagan-Metal-Band Eluveitie. Erschienen ist es am 19. Februar 2010 unter dem deutschen Plattenlabel Nuclear Blast. Zuvor hatte die Band bereits im Dezember ein Musikvideo und eine Single zum Song Thousandfold veröffentlicht.<ref name="video">Neuer Song & Video Online!! In: eluveitie.ch. 23. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2010; abgerufen am 26. Februar 2010.</ref> In einem Interview mit dem deutschen Musikmagazin Metal Hammer im März 2009 kündigte Chrigel Glanzmann an, dass das Album vermutlich unter dem Titel Visions erscheinen soll,<ref>Detlef Dengler: Eluveitie – Authentisch. In: Metal Hammer, März 2009, S. 20.</ref> wozu es letztlich aber nicht kam.

Stil

Musik

Nach dem komplett akustisch gehaltenen Album Evocation I – The Arcane Dominion lehnt sich das aktuelle Album wieder klar an Slania an. Neben Instrumenten wie E-Gitarre und Schlagzeug treten immer wieder Passagen mit Drehleier oder Sackpfeife in den Vordergrund.<ref name="stil">CD-Review: Eluveitie: Everything Remains (As It Never Was). In: vampster.com. 17. Februar 2010, abgerufen am 26. Februar 2010.</ref> Das Spektrum der verwendeten Instrumente ist sehr breit und beinhaltet folgende Instrumente: Schlagzeug, Bass-, akustische und E-Gitarre, Geige, Drehleier, Sackpfeife, Flöte, Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), Mandola, Mandoline und Bodhrán.<ref name="booklet">CD-Booklet</ref>

Die Kombination aus klassischen und Folk-Instrumenten wird auf der CD weiter vorangetrieben, sodass die beiden Elemente noch stärker als bei Slania miteinander verschmelzen. Jedoch folgt Glanzmann nach eigenen Aussagen beim Komponieren keinen bestimmten Kurs, sondern schreibt intuitiv ohne zuvor festgelegte Zielsetzung.<ref name="mh310">Marc Halupczok: Eluveitie – Gallier wie du und ich. In: Metal Hammer, März 2010, S. 32–33.</ref> Er gab jedoch gegenüber dem Metal Hammer an, sich beim Komponieren durch die größtenteils zuvor verfassten Texte inspirieren zu lassen, so dass die Musik auf dem Album oftmals „härter, düsterer und melancholischer“ als auf den Voralben geworden ist.<ref name="mh310" /> Bedingt durch Instrumente und Gesang ist das Album dem Pagan Metal bzw. dem Melodic Death Metal zuzuschreiben.<ref name="stil2">CD-Review: Eluveitie – Everything Remains (As It Never Was). In: powermetal.de. 12. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.</ref> Vereinzelt finden sich auch Einflüsse anderer Metal-Genres, wie dem Thrash Metal in „Kingdom Come Undone“.<ref name="mh110">Marc Halupczok: Studioreport Eluveitie – Verdammter Rock’n’Roll. In: Metal Hammer, Januar 2010, S. 32–33.</ref>

Entscheidend für den Klang der CD war laut Chrigel Glanzmann vor allem das Mastering durch den walisischen Metalproduzent Colin Richardson.<ref name="mh110" /> Über Produzenten Tommy Vetterli äußerte sich Glanzmann mit den Worten „Tommy war das Beste, was uns passieren konnte. Ich wüsste nicht, mit wem wir sonst unsere nächsten Platten aufnehmen sollen.“<ref name="mh110" /> Empfohlen wurde der Band der Produzent durch ihren Manager.<ref name="mh110" /> Die Anfrage an Richardson war zunächst aufgrund eines eher knappen Budgets nur als Spaß gemeint, so Glanzmann, jedoch zeigte dieser sich überzeugt von der Band und übernahm die Abmischung schließlich.<ref name="mh110" />

Texte

Die Songtexte sind auf Everything Remains (As It Never Was) in Englisch gehalten. Zusätzlich beinhaltet das Album mit Isara und Setlon zwei instrumentale Lieder. Der Fokus des Albums liegt inhaltlich, laut Chriegel Glanzmann, „[…] auf der emotionalen, menschlichen Seite.“<ref name="mh310" /> Gegenüber dem Metal Hammer führte er weiterhin aus:

„Wenn man sich mit Geschichte – egal welcher Epoche – beschäftigt, dann bekommt man meist nur harte Fakten geliefert. Der Krieg dauerte von dann bis dann, Punkt. Wir betrachten immer nur die Oberfläche eines Bildes. Aber es wird schnell vergessen, dass dahinter Individuen wie du und ich standen – ganz normale Menschen mit ihren Hochs und Tiefs. Aus deren Sicht habe ich die Texte verfasst. Natürlich ist so eine Herangehensweise heikel, weil viel auf Spekulation beruht. Die Wissenschaft ist heute schon sehr weit. Aber keiner kann mit Sicherheit sagen, was die Menschen damals wirklich gedacht und geträumt haben. Es war ja niemand dabei. Grundsätzlich ist mir jedoch schon wichtig, dass meinen Texten immer eine gewisse Sachlichkeit und wissenschaftliche Fundiertheit zugrunde liegt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" /><ref name="mh310" />

Inhalt

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Titelliste

  1. Otherworld – 1:57
  2. Everything Remains as It Never Was – 4:25
  3. Thousandfold – 3:20
  4. Nil – 3:43
  5. The Essence of Ashes – 3:59
  6. Isara – 2:44
  7. Kingdom Come Undone – 3:22
  8. Quoth the Raven – 4:42
  9. (Do)Minion – 5:07
  10. Setlon – 2:36
  11. Sempiternal Embers – 4:52
  12. Lugdūnon – 4:01
  13. The Liminal Passage – 2:15
    Limited Edition Bonustracks
  14. Otherworld Set – 2:34
  15. The Liminal Passage Set – 2:49

Musikvideos

  1. Videoclip von Thousandfold
  2. Making-of des Videoclips
  3. Ein tieferer Einblick in die Songtexte
  4. Making-of des Albums
  5. Aufnahme von Thousandfold
  6. Aufnahme von (Do)Minion
  7. Aufnahme von Quoth the Raven

Ausserdem enthält das «Limited Edition Boxset» ein exklusives Eluveitie-Pendant.

Tour

Daten und Fakten zur Nordamerikatour 2010
  • An den 19 gespielten Konzerten waren 14 993 Zuschauer zahlende Gäste anwesend. Den Rekord stellte der Auftritt in Montreal am 22. April 2010 mit 1415 Gästen dar. Bis auf vier Konzerte waren alle ausverkauft.<ref name="20min">Niklaus Riegg: 8486 km durch Nordamerika (26. April 2010), 20min.ch; abgerufen am 7. Januar 2013.</ref>
  • Die Band reiste im Nightliner  8486 Kilometer während der 19-tägigen Tour.<ref name="20min" />
  • Nach bereits drei Tagen waren alle Merchandise-Artikel verkauft. Geplant war die Menge für die gesamte Tour. Insgesamt musste dreimal Nachschub eingeflogen werden. Mit über 7000 Dollar Umsatz wurden die meisten Fanartikel bei einer Show in Kanada verkauft.<ref name="20min" />

Nach Veröffentlichung der Tour startete die Band die Everything Remains, die knapp zwei Jahre, bis Januar 2012 dauerte, und die Band durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika führte. Zunächst war die Band als Co-Headliner bei der Paganfest-Tour im Frühjahr 2010 dabei, bevor sie vom 8. bis 25. April als Vorband zu Amon Amarth durch die USA und Kanada tourte.<ref name="tour">US- & Kanada-Daten bestätigt! In: eluveitie.ch. 16. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2010; abgerufen am 4. März 2010.</ref>

Rezension

Das Album ist in den deutschen Albumcharts auf Platz 19 und im Herkunftsland Schweiz auf Platz 8 eingestiegen. In Österreich, Frankreich und Finnland konnte die Band mit diesem Album erstmals eine Chartplatzierung erreichen.<ref>Eluveitie erobern Charts. In: metalcon.de. 3. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2016; abgerufen am 3. März 2010.</ref><ref name="FrCharts">Discographie Eluveitie. In: lescharts.com. Abgerufen am 20. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="FiCharts">Discography Eluveitie. In: finnishcharts.com. Abgerufen am 20. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit Platz 31 in Finnland klassierte sich das Album kurzzeitig sogar besser, als das Album Nifelvind der finnischen Folk-Metal-Band Finntroll.

Marc Halupzock vom Metal Hammer schließt sein Fazit der Listening-Session mit den Worten:

„[…]Everything Remains (As It Never Was) ist das härteste und dunkelste Album der Alpenländer. Dabei bleiben die typischen Melodien allerdings erhalten – ein scheinbarer Widerspruch, der prima zum Titel der Scheibe passt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Marc Halupczok<ref name="mh110" />

Im Review erhielt das Album durch den Metal Hammer 6 von 7 Punkte und wird durch Sebastian Kessler kommentiert mit „Kaum einer Folk Metal-Band gelingt es auf so bestechende Weise, beinharten Metal mit tanzbaren Melodien und authentischer Tradition zu verbinden.“<ref>Sebastian Kessler: Review Eluveitie – Everything Remains As It Never Was. In: Metal Hammer, März 2010, S. 91.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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