Zum Inhalt springen

Alba Rohrwacher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. April 2026 um 10:15 Uhr durch ~2026-22304-97 (Diskussion) (Filmografie (Auswahl)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Alba Rohrwacher-64453.jpg
Alba Rohrwacher (2024)

Alba Caterina Rohrwacher (<phonos file="Alba-Rohrwacher.ogg">anhören</phonos>/?; * 27. Februar 1979 in Florenz) ist eine italienische Schauspielerin.

Leben

Alba Rohrwacher wurde in Florenz als Tochter eines Hamburger Wanderimkers, Reinhard Rohrwacher, und einer Italienerin, Annalisa Giulietti, geboren. Ihre Schwester ist die Regisseurin Alice Rohrwacher. Sie studierte Schauspiel an der italienischen Filmhochschule Scuola Nazionale di Cinema in Rom. Ihre erste Filmrolle erhielt sie 2004 in L’amore ritrovato von Carlo Mazzacurati. 2007 spielte sie in Tage und Wolken von Silvio Soldini die Rolle der Alice und wurde 2009 hierfür mit dem David di Donatello als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt sie diese Auszeichnung für die Rolle der Giovanna in Pupi Avatis Giovannas Vater in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Während der Berlinale 2009 wurde sie als einer der Europäischen Shooting Stars präsentiert. 2009 spielte sie an der Seite von Tilda Swinton in Io sono l’amore von Luca Guadagnino. Auf der Berlinale 2010 wurde die Welturaufführung von Silvio Soldinis Cosa voglio di più gezeigt, in dem sie die Hauptfigur Anna spielt. Die deutsche Regisseurin Doris Dörrie wählte Rohrwacher für die Hauptrolle in ihrem Drama Glück aus.

Im Jahr 2011 wurde Rohrwacher in die Wettbewerbsjury der 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen und war 2016 Teil der Jury der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Im Jahr 2018 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.<ref>Academy invites 928 to Membersphip. In: oscars.org (abgerufen am 26. Juni 2018).</ref> Vom Filmfest München wurde ihr 2022 der CineMerit Award zuerkannt.<ref>Was das Filmfest München zu bieten hat. In: sueddeutsche.de. 14. Juni 2022, abgerufen am 15. Juni 2022.</ref>

Im Jahr 2025 wurde sie beim 78. Filmfestival von Cannes als Jurymitglied des Hauptwettbewerbs ausgewählt.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein