Queckborn
Queckborn Stadt Grünberg
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1326)&title=Queckborn 50° 35′ N, 8° 56′ O
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dim=10000 | globe= | name=Queckborn | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 208 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 8,36 km²<ref name="DF" /> | |||||
| Einwohner: | 1326 (31. Dez. 2020)<ref name="DF">Statistiken der Stadt Grünberg. In: Internetauftritt. Stadt Grünberg, abgerufen am 1. Januar 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 159 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 35305 | |||||
| Vorwahl: | 06401 | |||||
Stadtteile von Grünberg
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Queckborn ist der nach Einwohnerzahl zweitgrößte Stadtteil von Grünberg im mittelhessischen Landkreis Gießen. Der Ort liegt 3 km südwestlich von Grünberg im Vorderen Vogelsberg am Äschersbach.
Ortsgeschichte
Mittelalter
Die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 930: „Quetbrunn“.<ref>Ernst Friedrich Johann Dronke: Codex diplomaticus Fuldensis. Kassel 1850. Nr. 677, S. 313 f.</ref> 1108 wurde ein „Arnolt de Quecbrunnen“ (Arnold von Queckborn) genannt. „Predium quod dmonus Mathfridus habuit in Quecbrunnun et in Sahsun“ (Das Eigentum, welches Mathfried in Queckborn und in Saasen (Reiskirchen) hatte, wird 1111/1137 überliefert).<ref>Manfred Stimming: Mainzer Urkundenbuch. Band 1. Darmstadt 1932. Nr. 616, S. 537. Datiert nach Otto Dobenbecker: Regesta diplomatica necnon epistalaria historiae Thuringae. Band 1. Jena 1895. Nr. 1357. S. 279 f.</ref> 1199: „Quecburnen“. Im Jahr 1241 ist der Ritter Giso, genannt von „Queppurne“ („Giso miles dictum de Q.)“ urkundlich erwähnt.<ref>Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau (AUB). Darmstadt 1851. Nr. 31, S. 20.</ref> 1275 erscheint „Albertus de Kwakburne“<ref>Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordens Ballei Hessen. Band I. Leipzig 1879. Nr. 316, S. 237.</ref>. 1311 lässt sich in „Queppurnen“ eine Mühle nachweisen: „sito infra molendium et ipsam in Queppurnen“ (gelegen unterhalb der Mühle und auch in Q.).<ref>Ludwig Baur: Hessische Urkunden. Band I, Darmstadt 1860. Nr. 460, S. 323.</ref> „Friederich von Queckborn“ erscheint 1358 urkundlich.<ref>Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1 - 5. Band 1. Darmstadt 1860 - 1873. Band I, Nr. 934, S. 624.</ref> Der Ortsname lässt sich mit „zu den lebendigen, fließenden Brunnen“ deuten.<ref>Vgl. Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973, S. 289 f.</ref>
Vermutlich bereits im 11. Jahrhundert wurde die Kirche in Queckborn erbaut.
Neuzeit
1894 wurden die Quellen der Ortslage gefasst, sie liefern bis heute das gesamte Trinkwasser nicht nur für Queckborn, sondern auch für Gießen.
siehe auch Burgstall Queckborn
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Queckborn:
„Oueckborn (L. Bez. Grünberg) evangel. Pfarrdorf; liegt 1⁄2 St. von Grünberg, hat 110 Häuser und 641 Einwohner, die alle evangelisch sind, so wie 1 Kirche, 1 Rathhaus und 1 Mahl- und Oelmühle. Die Einwohner beschäftigen sich sehr stark mit der Garnspinnerei zu Leinwand, so wie mit der Leineweberei selbst. – Eine von Queckbrunnen benannte Familie kommt 1108 vor. Eine Dominus Mathfridus, dessen Geschlecht aber noch nicht erforscht ist, schenkte zu Anfang des 12. Jahrhunderts seine Güter zu Quecbrunnen und Sachsun dem Erzstifte Mainz. Quecbornen, welches damals seinen eigenen Zehntgrafen hatte, wird 1190, und Quekborne superius 1248 genannt. Niederqueckborn ist im 30jährigen Krieg zerstört worden. Die Kirche von Queckborn gehörte zum Archidiakonat von St. Johann.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
- Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Queckborn zum 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Grünberg eingemeindet.<ref>Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Grünberg, Landkreis Gießen vom 7. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 142, Punkt 180 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,3 MB]).</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref> Für Queckborn sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Grünberg und die Kernstadt wurde je ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 43 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2022.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Queckborn angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- 1391 und später: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Grünberg
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Grünberg<ref name="Amt Grünberg" />
- 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Landgrafschaft Hessen-Kassel (Hessenkrieg)
- ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, (Oberfürstentum Hessen,) Amt Grünberg,<ref name="AB">Vorlage:BibOCLC</ref><ref name="Adr-LG-HD"/>
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Ober-Hessen, Amt Grünberg<ref name="PR" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Grünberg<ref name="NLVK" />
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Grünberg<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Grünberg) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.</ref> Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Gießen<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg<ref group="Anm.">Am 31. Dezember 1970 als Ortsbezirk zur Stadt Grünberg.</ref>
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Grünberg
- ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg
Recht
Materielles Recht
In Queckborn galt der Stadt- und Amtsbrauch von Grünberg als Partikularrecht. Das Gemeine Recht galt nur, soweit der Amtsbrauch keine Bestimmungen enthielt. Dieses Sonderrecht alten Herkommens behielt seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum Großherzogtum Hessen im 19. Jahrhundert, bis es zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen Deutschen Reich geltenden Bürgerlichen Gesetzbuch abgelöst wurde.<ref> Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 67, Anm. 40 und S. 103.</ref>
Gerichtsverfassung seit 1803
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Gießen als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Queckborn das „Amt Grünberg“ zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übertragen. „Landgericht Grünberg“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Queckborn zuständig war.
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.<ref>Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 17,8 MB]).</ref> Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg; Queckborn wurde dem Amtsgericht Gießen zugelegt.<ref>Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 298 kB]).</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Queckborn 1335 Einwohner. Darunter waren 18 (1,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 279 Einwohner unter 18 Jahren, 549 zwischen 18 und 49, 270 zwischen 50 und 64 und 231 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 528 Haushalten. Davon waren 126 Singlehaushalte, 162 Paare ohne Kinder und 192 Paare mit Kindern, sowie 36 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 102 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 366 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> | |
| • 1577: | 32 Hausgesesse |
| • 1630: | 1 vierspännige, 1 dreispännige, 3 zweispännige Ackerleute, 6 Einläuftige |
| • 1677: | 50 Hausgeseß, davon 14 freie |
| • 1742: | 2 Geistl./Beamte, 83 Untertanen, 30 Junge Mannschaften, 5 Beisassen/Juden |
| • 1806: | 525 Einwohner, 100 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" /> |
| • 1829: | 641 Einwohner, 110 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 599 Einwohner, 110 bewohnte Gebäude<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| • 1875: | 610 Einwohner, 113 bewohnte Gebäude<ref name="WP75">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Queckborn: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1791 | 488 | |||
| 1800 | 489 | |||
| 1806 | 525 | |||
| 1829 | 641 | |||
| 1834 | 651 | |||
| 1840 | 689 | |||
| 1846 | 680 | |||
| 1852 | 709 | |||
| 1858 | 659 | |||
| 1864 | 612 | |||
| 1871 | 619 | |||
| 1875 | 610 | |||
| 1885 | 606 | |||
| 1895 | 596 | |||
| 1905 | 554 | |||
| 1910 | 607 | |||
| 1925 | 629 | |||
| 1939 | 676 | |||
| 1946 | 1.120 | |||
| 1950 | 1.081 | |||
| 1956 | 929 | |||
| 1961 | 883 | |||
| 1967 | 887 | |||
| 1970 | 911 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1987 | 1.113 | |||
| 2003 | 1.370 | |||
| 2011 | 1.335 | |||
| 2016 | 1.318 | |||
| 2020 | 1.326 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Ab 1970: Stadt Grünberg:<ref name="HH2015" /><ref>Einwohnerzahlen 2020. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2020; abgerufen im Januar 2022.</ref>; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1829: | 641 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="GW" /> |
| • 1961: | 722 evangelische (= 81,77 %), 154 katholische (= 17,44 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 226 Land- und Forstwirtschaft, 181 Prod. Gewerbe, 38 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 21 Dienstleistungen und Sonstige.<ref name="lagis" /> |
Politik
Für den Stadtteil Queckborn besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Queckborn) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 47,62 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Queckborn“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Queckborn. In: Votemanager. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Jens Kruske zum Ortsvorsteher.<ref>Politische Gremien. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2024.</ref>
Vereine
Mehrere Vereine bestimmen das kulturelle Dorfleben:
- ASV Saibling e. V. 1980 Queckborn
- DRK Queckborn
- Freiwillige Feuerwehr Queckborn
- Gesangverein
- Obst- und Gartenbauverein Queckborn
- Singtreff Mittendrin
- Sportverein 1927 Queckborn
- VdK Ortsgruppe Queckborn/Harbach
Verkehr
- Im Osten führt die Landesstraße 3007 und im Norden die Bundesstraße 49 am Ort vorbei.
- Der Bahnhof Queckborn lag an der Strecke der Butzbach-Licher Eisenbahn. Nächstgelegener Bahnhof ist inzwischen Grünberg (Oberhess) an der Bahnstrecke Gießen–Fulda.
Persönlichkeiten
- Johann Friedrich Christoph Buff (1756–1826), evangelischer Geistlicher in Gießen
Literatur
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Queckborn. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Die Stadtteile. In: Webauftritt der Stadt Grünberg.
- Queckborn. Ortsgeschichte, Infos. In: www.queckborn.com. Vereinsgemeinschaft „900 Jahre Queckborn e. V.“
- Queckborn, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Queckborn, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. Januar 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="HH2015"> Haushaltsplan 2015. (PDF; 1,9 MB) In: Webauftritt. Stadt Grünberg, S. 13, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im März 2019. </ref> <ref name="Amt Grünberg"> Die Zugehörigkeit des Amtes Grebenau anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866. </ref> <ref name="NLVK"> Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 419 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 197 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 256 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 6 und 46, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
Beltershain | Göbelnrod | Grünberg | Harbach | Klein-Eichen | Lardenbach | Lehnheim | Lumda | Queckborn | Reinhardshain | Stangenrod | Stockhausen | Weickartshain | Weitershain