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Gode-Zone

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Die Gode-Zone ist eine Verwaltungszone der Somali-Region in Äthiopien.

Sie zieht sich von Westen nach Osten quer durch die Somali-Region dem nördlichen Ufer des Flusses Shabelle entlang und grenzt im Westen an die Region Oromia innerhalb Äthiopiens, im Osten an Somalia. Laut Volkszählung von 2007 hatte sie 464.253 Einwohner, von denen 89.593 in städtischen Gebieten lebten.<ref name=CSA07>Central Statistical Agency: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Population and Housing Census Report – Somali Region – 2007 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.csa.gov.et (PDF; 1,9 MB), S. 74</ref> Hauptstadt der Zone ist Gode (Godey). 1997 waren von 327.156 Einwohnern 99,55 % Somali, 99,16 % sprachen Somali als Muttersprache. 6,65 % (19.702) konnten lesen und schreiben.<ref name=CSA97>CSA: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1994 Population and Housing Census of Ethiopia: Results for Somali Region, Vol. 1 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.csa.gov.et (PDF; 49,4 MB), 1998</ref>

Die Zone ist gemäß den Dokumenten der Zentralen Statistikagentur Äthiopiens von 1998<ref name=CSA97/> und 2005<ref name=CSA05>Central Statistical Agency: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2005 National Statistics, Section–B Population (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.csa.gov.et, Tables B.3, B.4 (PDF; 1,7 MB)</ref> in die fünf Woredas Denan, Gode, Kalafo, Mustahil und Ferfer eingeteilt. In den Dokumenten von 2007<ref name=CSA07/> wird zusätzlich Adadle – das südlich des Shabelle liegt – zur Gode-Zone gezählt und eine Woreda Ost-Imi (Imiberi) aufgelistet. Auf Karten<ref>UN OCHA Ethiopia: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Somali Region (Memento vom 4. Februar 2012 im Internet Archive), 2005 (PDF)</ref><ref>Disaster Prevention and Preparedness Agency: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Administrative Region and Woreda Map of Somali (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dppc.gov.et, 2006 (PDF; 150 kB)</ref> erscheint des Weiteren eine achte Woreda Gudis (Gudhis). Die Einteilungen innerhalb der Somali-Region sind, oftmals im Kontext lokaler Machtkämpfe, verschiedentlich geändert worden.

Größere Orte in der Gode-Zone sind neben Gode Kalafo, Denan, Mustahil und Ferfer.<ref name=CSA05/>

Der insgesamt bedeutendste Somali-Clan in der Gode-Zone sind die Ogadeni-Darod mit verschiedenen Unterclans. In den Woredas Mustahil und Ferfer nahe der somalischen Grenze dominieren Hawiya und die mit ihnen assoziierten Rer Bare, in Gode und Denan leben größtenteils Ogadeni. In den übrigen Woredas leben jeweils Angehörige verschiedener Clans.<ref name=UNDP>UNDP/Ahmed Yusuf Farah: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Permanent Agricultural Settlements Along The Webi Shabelle River In Gode Zone Of The Ethiopian Somali National Regional State (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.africa.upenn.edu, 1995</ref>

Im Shabelle-Tal bauen Hackbauern vor allem Mais und Sorghum an, der in guten Jahren den Nahrungsbedarf in der Region deckt und bis nach Somalia verkauft wird<ref name=UNDP/>. Unmittelbar nördlich vom Shabelle-Tal wird Sorghumanbau mit der Haltung von Rindern verbunden (Agropastoralismus), noch weiter im Norden sowie in Adadle südlich des Shabelle dominiert die Haltung von Kamelen, Schafen, Ziegen und Rindern. Die Viehzüchter sind hauptsächlich Nomaden. Während insbesondere die Rer Bare bereits seit langer Zeit Ackerbau betreiben, haben sich in anderen Dörfern erst in jüngerer Zeit ehemalige Nomaden niedergelassen und den Anbau von Mais und Sorghum übernommen, wobei sie weiterhin Rinder und Herden von Schafen und Ziegen halten<ref name=UNDP/>. Von den Bewohnern der Gode-Zone sind schätzungsweise etwa 40–50 % Ackerbauern am Shabelle, 25–30 % Agropastoralisten, 20–30 % reine Viehzüchter und 0–5 % Stadtbewohner, die nicht von der Landwirtschaft leben.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Somali Regional State Summary (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dppc.gov.et, 2004 (PDF; 282 kB)</ref><ref>Save the Children/DPPE: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gode Agropastoral Livelihood Zone (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dppc.gov.et (PDF; 871 kB), 2001</ref>

Die Gode-Zone ist vom Konflikt zwischen der separatistischen Ogaden National Liberation Front und der äthiopischen Armee betroffen, der sich seit 2007 verschärft hat. Human Rights Watch zufolge hat vor allem die Armee Menschenrechtsverletzungen an Zivilisten in der Zone begangen.<ref>Human Rights Watch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Collective Punishment – War Crimes and Crimes against Humanity in the Ogaden area of Ethiopia’s Somali Region (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hrw.org, 2008</ref>

Quellen

<references/>

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