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Adi Keyh

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2026 um 10:29 Uhr durch imported>Grullab ("Adi Keih" ist definitiv eine übliche Schreibweise (sowohl im Bradt als auch in dem mir vorliegenden eritreischen Geographie-Schulbuch 11. Klasse wird diese Schreibweise genutzt)).
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Adi Keyh
Adi Keyh (Eritrea)
Adi Keyh (Eritrea)
Koordinaten 14° 51′ N, 39° 22′ OKoordinaten: 14° 51′ N, 39° 22′ O
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Basisdaten
Staat Eritrea
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Debub
Datei:Adi Keyh, chiesa di san giorgio.JPG

Adi Keyh ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Adi Keih, Addi Keyh, Adi Jeganu, Adi Keyih, Adi Qeyh, Adi Caie, Addi Caieh u. a., arabisch عدي قيح) ist eine Stadt in der Region Debub in Eritrea.

Sie ist das Zentrum des Gebietes Akkele Guzay und eine bedeutende Marktstadt im Hochland von Eritrea. Die Bewohner sprechen Tigrinya und Saho. Adi Keyh liegt am Ende des Tals von Ruba Ḥaddas, welches das Hochland von Akkele Guzay mit dem Tiefland am Roten Meer verbindet.<ref name="EA">Ezra Gebremedhin: ʿAddi Qäyyəḥ, in: Siegbert Uhlig (Hrsg.): Encyclopaedia Aethiopica. Band 1: A – C. Harrassowitz, Wiesbaden 2003, ISBN 3-447-04746-1.</ref>

Geschichte

In Adi Keyh und Umgebung gibt es eine Reihe von archäologischen Stätten, darunter Höhlenmalereien in Awalu Galba (Bäʿatti), Awalo, Jago und anderen Orten und alte Siedlungsstellen mit einheimischer Architektur, Zisternen, Keramik, Steinwerkzeugen, Artefakten aus Bronze und Steinperlen. Diese Fundstätten liegen zum Teil direkt am Stadtrand und sind durch Steingewinnung und das Wachstum von Industrie und Wohngebieten gefährdet. Die Stelle des heutigen Adi Keyh dürfte zu Qohaito gehört haben und in voraksumitischer und aksumitischer Zeit besiedelt gewesen sein.<ref name="EA" />

In der Kolonialzeit war Adi Keyh ein Verwaltungszentrum und Standort eines italienischen Forts, einer katholischen Mission, einer Sekundarschule und landwirtschaftlicher Einrichtungen. Während des Unabhängigkeitskrieges von Eritrea gegen Äthiopien war es in den 1970er und 1980er Jahren Garnisonsstadt des äthiopischen Militärs, 1977 und 1990 fanden größere Schlachten zwischen eritreischen Rebellen und der Armee statt.<ref name="EA" /> Infolge des Krieges ist das Gebiet stark vermint.<ref>International Campaign to Ban Landmines: Landmine Monitor Report, 2002. Towards a Mine-Free World. Human Rights Watch New York NY 2002, ISBN 1-56432-277-7, S. 256.</ref> Im Jahr 2000 stand in der Stadt eine medizinische Einrichtung mit 99 Betten zur Verfügung.<ref>Gesundheitsministerium, zit. in Weltbank: The Health Sector in Eritrea. A World Bank country study. World Bank, Washington DC 2004, ISBN 0-8213-5876-6, S. 27 (A World Bank country Study).</ref>

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

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