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Synagoge (Obernai)

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Datei:Obernai Synagoge 199.jpg
Synagoge in Obernai, 2018
Datei:Obernai Synagoge 205.jpg
Rückansicht der Synagoge zwischen zwei Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung, 2018

Die Synagoge in Obernai, einer französischen Stadt im Département Bas-Rhin in der historischen Region Elsass, wurde 1876 erbaut. Die unter Denkmalschutz (Monument historique) stehende Synagoge befindet sich in der Rue de Sélestat Nr. 9.

Geschichte

Die 1876 im Bereich der mittelalterlichen Stadtbefestigung erbaute Synagoge musste die zu klein gewordene Vorgängersynagoge ersetzen. Die Synagoge greift neoromanische Stilelemente, wie zu dieser Zeit üblich, auf. Über dem Portal befindet sich eine Rosette und die Hauptfassade wird von zwei schlanken Eckrisaliten eingerahmt. Im Innern befinden sich neoromanische Kapitelle.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Synagoge von den deutschen Besatzern profaniert. Ab 1948 wurde sie wieder für den Gottesdienst genutzt.

Literatur

  • Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 2: Großbock – Ochtendung. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08078-9 (Online-Version).
  • Jean Daltroff: La route du judaïsme en Alsace. ID-L’Édition, 2. Auflage, Bernardswiller 2010, ISBN 2-915626-02-2, S. 47–49.

Weblinks

Commons: Synagoge (Obernai) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 48° 27′ 41″ N, 7° 29′ 4″ O

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