Geheimnisvolle Tiefe
| Produktionsland | Österreich |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1949 |
| Länge | 94 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Pabst-Kiba-Film, Wien |
| Stab | |
| Regie | Georg Wilhelm Pabst |
| Drehbuch | |
| Produktion | G. W. Pabst |
| Musik | |
| Kamera | |
| Besetzung | |
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Geheimnisvolle Tiefe ist ein österreichischer Nachkriegsfilm mit Ilse Werner und Paul Hubschmid, in dem sich eine junge Frau zwischen einem idealistischen Höhlenforscher und einem reichen Industriellen nicht entscheiden kann.
Handlung
Dr. Wittich ist ein passionierter Höhlenforscher, der mehr Zeit für seine Forschungen aufwendet als für seine Verlobte Cornelia. Daher wendet sich diese dem reichen Industriellen Roy zu, den sie schließlich sogar heiratet. Doch ihr Herz gehört eigentlich dem Forscher und so zieht es sie wieder zu diesem zurück. Als sie schließlich gemeinsam in den Pyrenäen in ein Höhlensystem und dessen „geheimnisvolle Tiefen“ vordringen, kommen sie darin um.<ref name="Filmportal" />
Hintergrund
Die Außenaufnahmen entstanden in der Dachstein-Rieseneishöhle und in der Hermannshöhle/Kirchberg am Wechsel.<ref>Heinz Holzmann, Roman Pilz, Hubert Trimmel: Hermannshöhle und Dachstein-Rieseneishöhle – die Hauptschauplätze eines Kinofilms aus dem Jahre 1948. In: Die Höhle. 44. Jahrgang, Heft 2, 1993, S. 1–5 (Vorlage:ZOBODAT, abgerufen am 22. Mai 2013).</ref> Als Atelier dienten die Rosenhügel-Filmstudios. Werner Schlichting und Isabella Ploberger schufen die Bauten, J.A. Hübler-Kahla und J.W. Beyer waren Produktionsleiter. Die Uraufführung erfolgte am 8. September 1949 in Wien. Der Film lief zuvor bereits am 19. August 1949 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.<ref>Alfred Bauer: Deutscher Spielfilm Almanach. Band 2: 1946–1955, S. 115 f.</ref>
Der Film galt nach seiner schlechten Rezeption lange als verschollen, dann wurden 1992 Kopien in der Cinémathèque française wiederentdeckt. Pabst nutzte als Regisseur die Wirkung der tiefen, bizarren Höhlen bewusst als Metapher, um die psychischen Abgründe und Geheimnisse der menschlichen Seele zu umschreiben.<ref name="Filmportal">Geheimnisvolle Tiefe bei filmportal.de
</ref>
In Daniel Kehlmanns Roman Lichtspiel wird der Film unter anderem deswegen zum Flop, weil das in der Höhle eingeschlossene Paar durch eine Sprengung gerettet wird, die aber völlig unmotiviert und plötzlich stattfindet, als wäre das rettende Team nur zufällig und von einer Sekunde auf die andere auf diese Idee verfallen.
Kritiken
„Die gute Kameraführung kann das sich bedeutend gebende, triviale Schicksalsdrama nicht retten.“
Geheimnisvolle Tiefe sei ein Film mit offensichtlichen Schwächen: Kitsch und billiges Pathos, ein Dreigroschenstreit; er enthalte aber auch Bilder von geradezu verstörender Metaphorik, schrieb Thomas Brandlmeier in epd Film.<ref>Brandlmeier: Der andere Pabst. (PDF; 132 kB) Anmerkungen zur G.W.Pabst-Retrospektive der Berliner Filmfestspiele. In: epd Film, Nr. 05, 1997.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Der Schatz | Gräfin Donelli | Die freudlose Gasse | Geheimnisse einer Seele | Man spielt nicht mit der Liebe | Die Liebe der Jeanne Ney | Abwege | Die Büchse der Pandora | Tagebuch einer Verlorenen | Die weiße Hölle vom Piz Palü | Westfront 1918 | Skandal um Eva | Die Dreigroschenoper | Kameradschaft | Die Herrin von Atlantis | Don Quichotte | Du haut en bas | A Modern Hero | Mademoiselle Docteur | Le drame de Shanghaï | Jeunes filles en détresse | Komödianten | Paracelsus | Der Fall Molander | Der Prozeß | Geheimnisvolle Tiefe | Männer ohne Tränen | Cose da pazzi | Das Bekenntnis der Ina Kahr | Der letzte Akt | Es geschah am 20. Juli | Rosen für Bettina | Durch die Wälder, durch die Auen Vorlage:Klappleiste/Ende